Grußwort des Direktors

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Zahl der Neuinfektionen erreicht in den USA, in Chile und Brasilien neue Höchstwerte, bei einer Hochzeit in Indien infiziert der Bräutigam mehr als hundert Gäste, in Oberösterreich werden Schulen und Kindergärten erneut geschlossen und auch Kanzlerin Merkel hält die Gefahr durch eine Ausbreitung des Coronavirus immer noch für so groß, dass die sogenannte epidemische Lage nicht für beendet erklärt werden kann – das ist bzw. war die allgemeine Weltlage am 1. Juli 2020, während ich dieses Vorwort schreibe.

Wir alle blicken zurück auf schwierige Wochen und Monate, in denen die Welt kopfstand, in denen buchstäblich über Nacht alles anders wurde; vermeintlich Selbstverständliches wich Unklarheiten und Verunsicherungen. Am 16. März wurde die Fürther vhs – wie alle bayerischen Volkshochschulen – auf behördliche Anordnung geschlossen. Ab dem 18. Juni war es uns möglich, den Kursbetrieb wenigstens teilweise wieder Schritt für Schritt aufzunehmen.

Zwischen Schließung und Öffnung lagen knapp drei Monate, die auch die Mitarbeiter*innen und Lehrkräfte der vhs Fürth vor immense organisatorische, logistische und finanzielle Herausforderungen gestellt haben – und deren Folgen noch eine ganze Weile spürbar sein werden. Vermutlich auch noch dann, wenn Sie diese Zeilen lesen.

Bei aller Ungewissheit, Sorge und Frustration gab es aber auch positive Entwicklung: In kürzester Zeit ist es uns beispielsweise gelungen, ein überregional beachtetes Online-Programm auf die Beine zu stellen, das auch künftig Teil unseres Regelangebots bleiben und technisch wie inhaltlich sukzessiv ausgeweitet und verfeinert werden soll. Neben diesem Innovationsschub war es aber vor allem das hohe Maß an Verständnis und Verbundenheit unserer Teilnehmer*innen, das uns alle, die wir in der vhs arbeiten, sehr berührt und dankbar gemacht hat. Wir haben Sie – unsere Kundinnen und Kunden – in der Zeit des Lockdown sehr vermisst. Umso mehr freuen wir uns auf ein baldiges Wiedersehen im Haus der Volkshochschule.

Viele Fragenzeichen überschatteten diesmal auch die Programmplanung. Niemand konnte zum Zeitpunkt der Hefterstellung absehen, welche Hygieneschutz- und Sicherheitsmaßnahmen im September gelten werden, ob wir zur gewohnten Normalität zurückkehren können (was wir alle hoffen) oder ob wir mit einer zweiten Grippewelle konfrontiert werden (was nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann). Trotz dieser Unwägbarkeiten haben wir uns entschlossen, auch im Herbst-/Wintersemester 2020/21 das Programmheft in gewohnter Form zu veröffentlichen – selbst auf die Gefahr hin, dass manches beim Erscheinen bereits überholt oder obsolet ist.

Daher unsere Bitte: Informieren Sie sich auf unserer Homepage oder bei den Kolleg*innen des vhs-Servicebüros vor einer Anmeldung über den aktuellen Stand der Veranstaltungen, für die Sie sich interessieren. Denn eventuell müssen diese vor Beginn an die zu diesem Zeitpunkt geltenden Hygiene- und Abstandsregeln bezüglich Gruppengröße, Anzahl der Kurstermine oder Kursentgelt angepasst werden.

Wie wird die Welt aussehen, wenn Sie dieses Programmheft in den Händen halten? Wer weiß! Ich persönlich bin fest davon überzeugt, dass wir diese schwierige Situation gemeinschaftlich meistern und vielleicht sogar gestärkt daraus hervorgehen werden.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein inspirierendes und vor allem gesundes Semester!

Ihr Felice Balletta

Felice Balletta

Leiter der Volkshochschule


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