Lesung aus verbrannten Büchern

Die Bücherverbrennungen im Mai 1933 waren der Höhepunkt der sogenannten „Aktion wider den undeutschen Geist“, mit der kurz nach Hitlers Machtergreifung die systematische Verfolgung jüdischer, oppositioneller oder politisch unliebsamer Schriftsteller begann. Obwohl der 1873 in Fürth geborene Schriftsteller Jakob Wassermann zu den populärsten Autoren seiner Zeit gehörte, wurden auch seine Werke von den Nationalsozialisten verbrannt bzw. im Zuge der Bücherverbrennungen verboten. Die Stadt Fürth erhält die Erinnerung an ihren berühmten Sohn aufrecht, indem sie alle zwei Jahre einen nach Jakob Wassermann benannten Literaturpreis verleiht.

Der Antisemitismusbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Dr. Ludwig Spaenle, liest aus Wassermanns autobiographischem Essay „Mein Weg als Deutscher und Jude“ (1921). Im Anschluss moderiert Felice Balletta (Direktor der vhs Fürth) ein Gespräch mit Dr. Spaenle, Christina Röschlein (Leiterin der Volksbücherei Fürth) und Daniela Eisenstein (Direktorin des Jüdischen Museums Franken) über die Problematik des wiedererstarkenden Antisemitismus und die Frage, welchen Beitrag die Träger der Erwachsenenbildung leisten können, um sich antisemitischem Gedankengut entgegenzustellen.

Eine Kooperation mit den bayerischen Volkshochschulen


nach oben
 

Volkshochschule Fürth

Hirschenstr. 27/29
90762 Fürth

Telefon & Fax

Telefon: 0911 974-1700
Fax: 0911 974-1706

Kontakt & Anfahrt

Anfahrt
Öffnungszeiten

© 2020 Konzept, Gestaltung & Umsetzung: ITEM KG