Bundespräsident Christian Wulff:
„Volkshochschulen sind ein Segen für Deutschland“
Sehr geehrte Damen und Herren,
dieses Lob des Bundespräsidenten auf dem Volkshochschultag in Berlin hat gut getan.
Er sagte: „Die Volkshochschulen beweisen buchstäblich tagtäglich in ihren Hunderten von Einrichtungen mit ihren Tausenden von Lehrenden und Lernenden, dass Bildung im Leben nie aufhört. Nie aufhören muss und nie aufhören darf. Die Volkshochschulen sind tagtäglich der lebende Beweis dafür, dass alle Menschen, welchen Schulabschlusses, welcher Herkunft, welcher Überzeugung und welchen Alters auch immer, einen Hunger nach Bildung haben. Nach Weiterbildung und nach Fortbildung, nach sprachlicher, kreativer, sozialer Kompetenz, nach Bildung der Persönlichkeit. Volkshochschulen sind tagtäglich der lebendige Beweis dafür, dass Menschen gerne lernen, dass sie freiwillig Anstrengungen auf sich nehmen, um ein Stück weiter zu kommen – im Beruf, in wissenschaftlicher Erkenntnis, in kultureller Erfahrung, im lebenspraktischen Wissen.
Niemand wird zur Volkshochschule gezwungen. Ohne Schulpflicht, ohne Lernzwang tun die Menschen aus freien Stücken etwas für sich“.
Diese Sätze hat der Bundespräsident verdeutlicht, indem er folgende Beschreibungen der Volkshochschulen auflistete und sagte, die Volkshochschulen seien
Schulen der Demokratie: „Jeder soll nach seinen Fähigkeiten und seinen Bedürfnissen die Möglichkeit der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben haben… Die Demokratie braucht den mündigen Bürger und das heißt: Den gebildeten, den informierten, den aufgeklärten Bürger… die Volkshochschulen vermitteln nicht nur Wissen und Inhalte, sie vermitteln auch ein soziales und politisches Verantwortungsbewusstsein“.
Schulen der Nähe und Begegnung, da sich hier viele unterschiedliche Menschen treffen und durch die vhs zusammen Anschluss finden.
Schulen der Integration: Nicht nur im klassischen Bereich der Sprachkurse für Migrant/innen, sondern auch in dem Sinne: „In ihnen kommt zusammen, was zusammengehört: im gemeinsamen Lernen voneinander und miteinander, in Diskussion und Dialog“.
Schulen für das ganze Leben – nicht nur dahingehend gemeint, dass man nie zu alt für die Volkshochschule ist, sondern auch: „Es geht nicht nur um Wissen und Können, es geht auch um Lebenserfahrung und Lebensgestaltung, um Selbstreflexion, um soziale und familiäre Verantwortung, um Kreativität, um kulturelle Erlebnisfähigkeit… um geschichtliches Bewusstsein und politische Aufklärung. Bildung an Volkshochschulen hat den ganzen Menschen im Blick“.
Das alles ist das Verständnis der Volkshochschule Fürth – widerspiegelt im Leitbild auf der gegenüberliegenden Seite dieses Heftes.
Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches Sommersemester – egal ob Sie Demokratie, Nähe, Begegnung, Integration oder einfach „etwas fürs Leben“ suchen – in diesem Heft finden Sie über 700 Angebote dazu!
David Cunningham
Leiter der Volkshochschule