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vhs Fürth

Hirschenstr. 27/29
90762 Fürth
 
Tel.: 0911 - 974 1700
Fax: 0911 - 974 1706
E-Mail: info@vhs-fuerth.de

Qualitätsmanagement an der vhs Fürth

EFQM-Logo

Committed to Excellence

Sommer 2005 - Qualitätsmanagement an der vhs Fürth: der Stand der Dinge

Jetzt haben wir es schriftlich: Im fünften QM-Bericht an dieser Stelle können wir mit einem Zertifikat glänzen und dürfen in allen Publikationen per Logo darauf hinweisen, dass an der vhs Fürth nach zertifizierten Qualitätsstandards gearbeitet wird. Mit anderen Worten – am 20. April 2005 wurde der vhs Fürth bei einer externen Prüfung durch Dr. Christian Forstner, Validator bei der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ), das Zertifikat „Committed to Excellence“ zuerkannt. Damit wird von offizieller Seite bestätigt, dass die vhs Fürth der Qualität verpflichtet ist und in allen Arbeitsbereichen und -abläufen, vom Kursgeschehen bis zur Buchhaltung, von der Programmplanung bis zum Hausmanagement, nach klar definierten, nachvollziehbaren Kriterien arbeitet, ihre Arbeitsweise dokumentiert und überprüft und sich in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) befindet.

Im Rahmen der Zertifizierung wurden dem Validator drei aktuelle Verbesserungsprojekte zur Bewertung und Überprüfung vorgelegt:
- Optimierung der Hausauslastung im Haus der Volkshochschule
- Entwicklung und Testlauf von standardisierten Feedbackbögen zur Befragung von Kursteilnehmer/innen
- Repräsentative Dozent/innenbefragung mit Unterstützung durch die Beraterfirma entacon Management Systeme

Während es im Verbesserungsprojekt Hausauslastung in erster Linie um das Ausloten von finanziellen Einsparmöglichkeiten in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und um das Image der Einrichtung geht (die Räumlichkeiten Hirschenstraße sind besser ausgestattet als vergleichbare Schulhäuser und ver- fügt über ein Bistro), zielen die beiden anderen Verbesserungsprojekte darauf ab, die Zufriedenheit der Teilnehmer/innen und die der Dozent/innen zu ermitteln, ihre Bedürfnisse zu erfahren und wenn möglich entsprechend darauf zu reagieren. Allen drei Verbesserungsprojekten wurde eine hohe Qualität bei Umsetzung und Nutzen bescheinigt. Die vhs wird auf Basis eines vorliegenden Stärken-Schwächen-Profils auch in Zukunft weitere Verbesserungsprojekte priorisieren und umsetzen und an dieser Stelle über den Fortgang des QM berichten.

 
Winter 2004 - Qualitätsmanagement an der VHS Fürth: der Stand der Dinge
Bereits zum vierten Mal berichten wir über Qualitätsmanagement (QM) an der Fürther Volkshochschule! Während es bisher vorwiegend um die Gründe dafür und die Planung der Einführung des QM ging, können wir jetzt die ersten, erfreulichen Ergebnisse präsentieren ( siehe Bericht oben).

Das QM ist aber ein dauerhafter Prozeß und wird Schritt für Schritt weiterentwickelt.

Im Wintersemester wurde eine Kursleiter/innenbefragung nach EFQM-Standard durchgeführt, um die Zufriedenheitsquote unserer Unterrichtenden zu messen und Wünsche und Anregungen zu sammeln – die Ergebnisse liegen zum Zeitpunkt des Schreibens noch nicht vor, im nächsten Programmheft können Sie mehr dazu lesen. Im Sommersemester 2005 wird die Teilnehmer/innenbefragung nach EFQM-Standard von unserer externen Beraterfirma entacon Business Management GmbH durchgeführt. Diese ist eine repräsentative Befragung und nicht zu verwechseln mit den neuen kursinternen Feedbackmöglichkeiten, die wir zusammen mit Vertreter/innen der Dozentenschaft für Sie entwickelt haben und die seit Wintersemester 2004/2005 eingesetzt werden.

Weitere Projekte im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses sind die Optimierung der Auslastung des Hauses der Volkshochschule sowie – hauptsächlich für die Hauptamtlichen von Interesse – die Einführung der Kostenstellen und eines Zielsystems.
 
Winter 2004 - Fürther Nachrichten - Die Volkshochschule drückt die Schulbank
Beste Noten nach einem Jahr Qualitätsmanagement für die Fürther Bildungseinrichtung

Die Fürther Volkshochschule (VHS) unterzieht sich zurzeit einem so genannten Qualitätsmanagement. Arbeitsabläufe sollen vereinfacht und verbessert, Kunden und Mitarbeiter zufriedener werden. Die beauftragte Beraterfirma stellt dem Team aus der Hirschenstraße schon jetzt ein sehr gutes Zeugnis aus.

FÜRTH — EFQM? KVP? Als Helmut Kestner zum ersten Mal diese sperrigen Abkürzungen hörte, verstand er nur Bahnhof. Freilich: Die Betriebswirtschaft, aus der sie kommen, ist auch dem Leiter der Volkshochschule nicht neu. Doch mit einem „kontinuierlichen Verbesserungsprozess“ (KVP) oder der „European Foundation für Quality Management“ (EFQM) hatte man in Fürth noch nichts zu tun.

Zumindest bis vor einem Jahr. Da nämlich entschloss sich die VHS, ein Qualitätsmanagement (QM) durchzuführen. Teils aus eigenem Engagement, teils aber auch, weil Bildungseinrichtungen künftig nur noch Fördergelder erhalten, wenn sie ein entsprechendes Zertifikat vorweisen können. So begab sich die Mannschaft der Hirschenstraße auf ein für alle ungewohntes Terrain: Man musste sich selbst unter die Lupe nehmen — und nehmen lassen.

Letzteres übernahm Ulf Ludwig von der Fürther Beraterfirma Entacon, die sonst hauptsächlich Kliniken oder Arztpraxen in Sachen Qualitätsmanagement begleitet und berät. „Krankenhäuser und Bildungseinrichtungen weisen gewisse Ähnlichkeiten in ihren Strukturen auf, etwa im engen Kontakt zu Kunden oder Patienten“, begründet Ludwig die Entscheidung des Bayerischen Volkshochschulverbands, die Firma auszuwählen.

Viele Befragungen

Rund 20 000 Euro kostet das Qualitätsmanagement für die VHS, ein Drittel übernimmt der europäische Sozialfonds. „ Ziel ist es, Abläufe zu verbessern, damit letztlich alle zufriedener und effektiver arbeiten“, sagt Ludwig. Sowohl Arbeitsvorgänge werden transparent gemacht als auch Dozenten, Mitarbeiter und Kursteilnehmer befragt.

„Natürlich kann man das nicht mit der Produktion von Kugelschreibern vergleichen, bei uns geht es ja um Bildungsprozesse“, betont Kestner. Aber auch die müssen, vor allem in Zeiten schwindender Zuschüsse, verbessert werden, weiß er. Das heißt: schneller auf Nachfragen eingehen, Aktenwege verkürzen, Mitarbeiter gezielter nach ihren Fähigkeiten einsetzen.

Karin Rehe von der VHS-Verwaltung ist begeistert: „Wir fühlen uns mehr als Team, Abläufe klappen viel besser.“ Wie gut, das kann — selbst wenn noch nicht alle Ergebnisse ausgewertet sind — Ulf Ludwig beurteilen, weil er den Vergleich zu anderen bayerischen Volkshochschulen hat. „Die Fürther VHS steht an der Spitze von 54 bereits untersuchten Bildungseinrichtungen.“ Würde er selbst eine VHS eröffnen, er nähme Fürth als Vorbild.

MARTINA HILDEBRAND
Quelle: Fürther Nachrichten
 
Sommer 2004 - Qualitätsmanagement an der vhs Fürth - Der Stand der Dinge
Nach der Ausbildung von vier Mitarbeiter/innen zu „TQM-Assessor/innen nach EFQM“ (hierüber wurde im letzten Programmheft berichtet) fand in der Zwischenzeit die „Datensichtung“ statt, d.h. alle Vorgänge und Prozesse des vhs-Lebens sind grundlegend und z.T. aus mehreren Blickwinkeln überprüft worden und zwar nach den Vorgaben des „European Foundation for Quality Management“.

Danach fand die „Selbstbewertung“ statt, die vier Assessor/innen bewerteten die vhs Fürth nach den EFQM-Kriterien, während gleichzeitig unser externer Berater – Herr Ulf Ludwig der Firma entacon Management Systeme – seine „Fremdbewertung“ durchführte.

Am 24./25. Mai fand mit Herrn Ludwig der Selbstbewertungsworkshop statt, in dem die derzeitige Punktezahl der Volkshochschule festgestellt wurde und gleichzeitig mögliche Verbesserungsprojekte priorisiert wurden, um den „KVP“ (kontinuierlicher Verbesserungsprozeß) in Gang zu setzen.

Für den Herbst ist eine Kursleiter/innen-Befragung vorgesehen, die nach EFQM-Standard durchgeführt wird, um die Vergleichbarkeit („Benchmarking“) mit anderen Volkshochschulen zu gewährleisten.

Eine Teilnehmer/innen-Befragung wird zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden! Der Zeitraum hierfür wird voraussichtlich im nächsten Programmheft bekanntgegeben. Wir werden an dieser Stelle regelmäßig über den Fortgang des Projektes informieren.