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Geschichte

6 Kurse

inkl. Kunstgeschichte, Archäologie

Cordula Doßler
Cordula Doßler
Leitung Fachbereiche Gesellschaft und Kultur
Michaela Schmidt
Michaela Schmidt
Organisatorisch-Pädagogische Mitarbeiterin Fachbereiche Gesellschaft und Kultur

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Vom Flugblatt zu Facebook Zur Geschichte und Wirkung der Medien
Do. 12.03.2026 18:00
Fürth
Zur Geschichte und Wirkung der Medien

Medien spielen seit Erfindung des Buchdrucks eine immer wichtigere Rolle. Luthers gedruckte Schriften entfalteten durch ihre nun mögliche weite Verbreitung eine enorme Wirkung. Der bewusste Einsatz von Flugblättern - schon damals von Manipulation und Verleumdung geprägt - beeinflussten die öffentliche Meinung in den religiösen, politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen der Zeit. Nach dieser ersten Medienrevolution im 16. Jahrhundert brachten im 17. und besonders im 18. Jahrhundert regelmäßig erscheinende Zeitungen und Zeitschriften neue, flächendeckende Informationsmöglichkeiten und ließen eine breite, kritische Öffentlichkeit entstehen, die auf die Politik Einfluss nahm. Die freie Presse entwickelte sich zu einem Kern der Demokratie. Film, Funk und Fernsehen veränderten im 20. Jahrhundert das Leben der Menschen bis ins Private, beeinflussten als Massenmedien und als immer wichtigere Bildmedien Unterhaltung und Information. Die zweite Medienrevolution im 21. Jahrhundert, die Digitalisierung von Text, Ton und Bild, Social Media und die Mobilität der Medien brachte eine enorme, ganz neue Wirkung auf das alltägliche Leben, die Kommunikationsfähigkeit und auf gesellschaftliche Debatten. Der Kurs geht der Geschichte der Medien nach, ihrem Einfluss auf Politik und Veränderungen in der Gesellschaft, auf Alltag und Lebensstil der Menschen, ihre Überforderung durch eine Überfülle an Informationen, aber auch auf ihren Missbrauch, wie im Nationalsozialismus, und vor allem auf die Gefährdung der Demokratie durch Verunglimpfung der freien Presse als "Lügenpresse" sowie durch Fake News und "alternative Fakten". Die Historikerin Barbara Ohm beschäftigt sich mit Themen der neueren Geschichte sowie mit der Fürther Stadtgeschichte.

Kursnummer 10083
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Gebühr: 19,10
Demokratie im antiken Athen Sinn und Erbe eines Wagnisses
Mi. 15.04.2026 15:00
Fürth
Sinn und Erbe eines Wagnisses

Die Muttersprache der Demokratie war und bleibt Griechisch: Die Athener erfanden vor etwa zweieinhalb Jahrtausenden die für die abendländische Moderne selbstverständlich und identitätsstiftend gewordene „Volksherrschaft“. So sehr sich unsere Praxis von der der Alten unterscheiden mag, stehen wir nach wie vor im Kreis der Grundfragen und -probleme, den die alten Geschichtsschreiber und Philosophen zu zeichnen wussten: Wer ist das Volk? Was ist Macht? Was heißt Politik überhaupt? Anhand zahlreicher Dokumente lädt dieser Kurs zu einer Entdeckung der bewegten, in mancher Hinsicht durchaus tragischen Geschichte, sowie der Akteure, Institutionen und Sitten dieser schon damals als zugleich sowohl unvergleichlich groß und einzigartig wie auch äußerst gewagt angesehenen Schöpfung ein. Dabei sollten nicht nur die bedeutenden Unterschiede zwischen der antiken und der modernen Auffassung und Praxis der Demokratie erhellt werden,– sondern auch die weiterhin bestehende Relevanz und Brisanz des altgriechischen Abenteuers für unser eigenes Menschenbild und Verständnis von Gesellschaft und Politik überhaupt. Dieser Kurs setzt keine Vorkenntnisse voraus, sondern nur die Lust und Neugier, der einzigartigen politischen Kultur des Abendlandes auf den Grund zu gehen. Der Dozent, Marc Olivier Talabardon, gebürtiger Pariser, Absolvent der Sorbonne, ist Philologe, Geisteswissenschaftler und Philosoph. Er arbeitet als selbstständiger Dozent, wissenschaftlicher Übersetzer und Projektentwickler. Er versteht sich als Grenzgänger – nicht nur im geografischen, sondern auch im kulturellen, sprachlichen und fachlichen Sinne.

Kursnummer 10016
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Gebühr: 49,50
„SchwarzWeiß. Toruń im Schatten des Hakenkreuzes“ Vortrag und Gespräch zur Sonderausstellung
Fr. 17.04.2026 19:00
Fürth
Vortrag und Gespräch zur Sonderausstellung

Am 1. September 1939 überfiel Deutschland Polen. Wenige Wochen später, am 1. November 1939 übernahmen zahlreiche Fürther Beamte, darunter der Fürther Oberbürgermeister Franz Jakob, die Stadtverwaltung von Toruń. Sie errichteten dort ein brutales Terrorregime, das die polnische und jüdische Bevölkerung unterdrückte, ausraubte und deportierte bzw. ermordete, um jede polnische Identität auszulöschen. Die Ausstellung aus Toruń über diese Besatzungszeit wird in deutscher Übersetzung in Fürth gezeigt. Sie erinnert an eine in Fürth weitgehend unbekannte Geschichte. Die Verbrechen der aus Fürth stammenden Täter Gauleiter Albert Forster, Oberbürgermeister Franz Jakob und Adolf Schwammberger sind in Polen jedoch fest im Gedächtnis geblieben. Piotr Olecki und Zuzanna Foss vom historischen Museum im Lyzeum Toruń berichten über die Situation der Bevölkerung Toruńs vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg und beleuchten die heutige Sicht der polnischen Jugend auf diese geschichtlichen Ereignisse.

Kursnummer 10043
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Gebühr: kostenlos
Besichtigung jederzeit zu den Öffnungszeiten der vhs Fürth
Natur trifft Geschichte - Der Fürther und Zirndorfer Stadtwald Eine geführte Wanderung
Sa. 18.04.2026 09:00
Parkplatz NH Hotel Forsthaus/Trimmpfad, Zum Vogelsang
Eine geführte Wanderung

Im Rahmen einer kleinen Wanderung, die etwa 5 Kilometer umfasst, erkunden wir mit Gernot Kröniger markante Punkte im geschichtsträchtigen Fürther und Zirndorfer Stadtwald. Treffpunkt ist der Parkplatz am Schwarzwildgehege (Zum Vogelsang beim Hotel Forsthaus). An unserer ersten Station erhalten wir spannende Einblicke in das Leben des Schwarzwildes, einer faszinierenden heimischen Wildtierart. Im weiteren Verlauf der Exkursion widmen wir uns dem Wald mit seinen vielfältigen, gerade auch für uns Menschen wichtigen Funktionen und den neuen Herausforderungen durch den Klimawandel. Außerdem erfolgen immer wieder Informationen zu den weltgeschichtlichen Ereignissen des 30- Jährigen Krieges, die bis heute im Zirndorfer Stadtwald ihre Spuren hinterlassen haben. Mit dem markanten Aussichtspunkt „Alte Veste“, der einen beeindruckenden Blick über das gesamte Umland bietet, erreichen wir den weitesten Punkt der 3-stündigen Veranstaltung. Von hier aus geht es zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung. Der Referent ist Umweltbildungsbeauftragter, Naturpädagoge und Historiker.

Kursnummer 15405
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Gebühr: kostenlos
Exkursion zum ehemaligen KZ-Außenlager Hersbruck und dem Doggerstollen
Sa. 09.05.2026 14:00
Treffpunkt:91217 Hersbruck, Finanzamt, Amberger Str. 76, Parkplatz

Wenn wir geschichtsträchtige Orte besuchen, so sind wir gewohnt, dass die Umgebung, die Atmosphäre, die Mauern und Gebäude uns ihre Geschichte erzählen und einen Eindruck ihrer Zeit vermitteln. Manchmal ist aber auch von einem noch so wichtigen Ort nicht mehr viel übrig. Und trotzdem muss seine Geschichte erzählt und bewahrt werden. So ist das auch im Falle des KZ-Außenlagers Hersbruck. Seit dem Krieg wurde das Gelände des Lagers weitgehend überbaut und heute erinnert nur wenig an die traurige Vergangenheit des Geländes. In Hersbruck befand sich von Juli 1944 bis April 1945 das zweitgrößte Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg. Neben der Geschichte des Lagers und seiner Topographie werden bei der Exkursion der Dokumentationsort sowie der Eingang zu einem Doggerstollen aufgesucht. In Kooperation mit den mittelfränkischen Volkshochschulen Kursleitung: Barbara Raub, Kornelius Schlehlein Veranstaltungsort: Treffpunkt:91217 Hersbruck, Finanzamt, Amberger Str. 76, Parkplatz, 91217 Hersbruck Ausführende vhs: vhs Erlangen

Kursnummer 10126
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Gebühr: 10,00
The Staff from Fürth - Das Fürther NS-Täterkollektiv in Thorn im besetzten Polen Führung durch die Sonderausstellung
Di. 12.05.2026 19:00
Fürth
Führung durch die Sonderausstellung

Am 1. September 1939 überfiel Deutschland Polen. Wenige Wochen später, am 1. November 1939 übernahmen zahlreiche Fürther Beamte, darunter der Fürther Oberbürgermeister Franz Jakob, die Stadtverwaltung von Toruń. Sie errichteten dort ein brutales Terrorregime, das die polnische und jüdische Bevölkerung unterdrückte, ausraubte und deportierte bzw. ermordete, um jede polnische Identität auszulöschen. Die Ausstellung aus Toruń über diese Besatzungszeit wurde 2019 im historischen Rathaus gezeigt und steht nun in deutscher Übersetzung in Fürth zur Verfügung. Sie erinnert an eine in Fürth weitgehend unbekannte und nahezu einzigartige Geschichte im besetzten Polen. Die Verbrechen der aus Fürth stammenden Täter Gauleiter Albert Forster, Oberbürgermeister Franz Jakob und Adolf Schwammberger sind in Polen jedoch fest im Gedächtnis geblieben.  Kamran Salimi führt durch die Ausstellung und erläutert an Hand der Ausstellungstafeln die Geschichte der deutschen Besetzung - unter Fürther Leitung. 

Kursnummer 10045
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Gebühr: kostenlos
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09.02.26 22:02:09