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Geschichte

2 Kurse

inkl. Kunstgeschichte, Archäologie

Cordula Doßler
Cordula Doßler
Leitung Fachbereiche Gesellschaft und Kultur
Michaela Schmidt
Michaela Schmidt
Organisatorisch-Pädagogische Mitarbeiterin Fachbereiche Gesellschaft und Kultur

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Demokratie im antiken Athen Sinn und Erbe eines Wagnisses
Mi. 15.04.2026 15:00
Fürth
Sinn und Erbe eines Wagnisses

Die Muttersprache der Demokratie war und bleibt Griechisch: Die Athener erfanden vor etwa zweieinhalb Jahrtausenden die für die abendländische Moderne selbstverständlich und identitätsstiftend gewordene „Volksherrschaft“. So sehr sich unsere Praxis von der der Alten unterscheiden mag, stehen wir nach wie vor im Kreis der Grundfragen und -probleme, den die alten Geschichtsschreiber und Philosophen zu zeichnen wussten: Wer ist das Volk? Was ist Macht? Was heißt Politik überhaupt? Anhand zahlreicher Dokumente lädt dieser Kurs zu einer Entdeckung der bewegten, in mancher Hinsicht durchaus tragischen Geschichte, sowie der Akteure, Institutionen und Sitten dieser schon damals als zugleich sowohl unvergleichlich groß und einzigartig wie auch äußerst gewagt angesehenen Schöpfung ein. Dabei sollten nicht nur die bedeutenden Unterschiede zwischen der antiken und der modernen Auffassung und Praxis der Demokratie erhellt werden,– sondern auch die weiterhin bestehende Relevanz und Brisanz des altgriechischen Abenteuers für unser eigenes Menschenbild und Verständnis von Gesellschaft und Politik überhaupt. Dieser Kurs setzt keine Vorkenntnisse voraus, sondern nur die Lust und Neugier, der einzigartigen politischen Kultur des Abendlandes auf den Grund zu gehen. Der Dozent, Marc Olivier Talabardon, gebürtiger Pariser, Absolvent der Sorbonne, ist Philologe, Geisteswissenschaftler und Philosoph. Er arbeitet als selbstständiger Dozent, wissenschaftlicher Übersetzer und Projektentwickler. Er versteht sich als Grenzgänger – nicht nur im geografischen, sondern auch im kulturellen, sprachlichen und fachlichen Sinne.

Kursnummer 10016
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Gebühr: 49,50
The Staff from Fürth - Das Fürther NS-Täterkollektiv in Thorn im besetzten Polen Führung durch die Sonderausstellung
Di. 12.05.2026 19:00
Fürth
Führung durch die Sonderausstellung

Am 1. September 1939 überfiel Deutschland Polen. Wenige Wochen später, am 1. November 1939 übernahmen zahlreiche Fürther Beamte, darunter der Fürther Oberbürgermeister Franz Jakob, die Stadtverwaltung von Toruń. Sie errichteten dort ein brutales Terrorregime, das die polnische und jüdische Bevölkerung unterdrückte, ausraubte und deportierte bzw. ermordete, um jede polnische Identität auszulöschen. Die Ausstellung aus Toruń über diese Besatzungszeit wurde 2019 im historischen Rathaus gezeigt und steht nun in deutscher Übersetzung in Fürth zur Verfügung. Sie erinnert an eine in Fürth weitgehend unbekannte und nahezu einzigartige Geschichte im besetzten Polen. Die Verbrechen der aus Fürth stammenden Täter Gauleiter Albert Forster, Oberbürgermeister Franz Jakob und Adolf Schwammberger sind in Polen jedoch fest im Gedächtnis geblieben.  Kamran Salimi führt durch die Ausstellung und erläutert an Hand der Ausstellungstafeln die Geschichte der deutschen Besetzung - unter Fürther Leitung. 

Kursnummer 10045
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Gebühr: kostenlos
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30.06.26 21:22:06