Seien Sie dabei, wenn sich Freund*innen der Kunst zusammenfinden und über bedeutende Kunstwerke aus der Neuen Pinakothek in München und aus der Hamburger Kunsthalle austauschen. Halten Sie darüber hinaus ein paar Utensilien bereit. Damit laden wir Sie ein, Oberflächen und Materialien zu ertasten und den Geruchssinn zu aktivieren. Hören Sie unserer anregenden Unterhaltung nicht nur zu, sondern schmecken, riechen und spüren Sie mit uns die Kunst. Lassen Sie sich darauf ein, Kunst mit allen Sinnen zu erfahren. Welche Utensilien Sie benötigen, erfahren Sie in unserer Mail zur Kursfreigabe spätestens eine Woche vor der Veranstaltung. Andrea Weniger leitet die Bildung und Vermittlung an der Hamburger Kunsthalle, Jochen Meister arbeitet an der Neuen Pinakothek in München. Beide sind Kunsthistoriker mit langjähriger Erfahrung in der Kunstvermittlung. Claudia Böhme ist Historikerin und Expertin für kulturelle Angebote für Menschen mit Sehbehinderung.
Gerhard Richter zählt zu den bedeutendsten Künstlern der Gegenwart – und zugleich zu den Rätselhaftesten. In zwei Nachmittagsvorträgen und einem gemeinsamen Besuch der außergewöhnlich großen Richter-Sammlung im Neuen Museum Nürnberg eröffnet der Kurs einen verständlichen Zugang zu seinem Werk. Entdecken Sie, was hinter dem großen Namen steckt, und nähern Sie sich Richters faszinierenden Bildern, Themen und Widersprüchen.
Wie schön, dass sich vor unserer Haustür ein international renommiertes Museum befindet! Seine Exponate und Sonderausstellungen anzuschauen, genau anzuschauen und darüber zu reden, macht immer wieder Freude. In diesem Semester geht es u. a. um die Ausstellung "Nürnberg global. 1300 bis 1600", um Nürnberg als internationales Zentrum von Handel, Kunst und Ideen.
Ein Besuch des Germanischen Nationalmuseums macht immer wieder Freude. Die hervorragenden Exponate sind stets ein Anlass zu anregenden Betrachtungen. In diesem Semester geht es um Bildnisse vom 15. bis zum 18. Jahrhundert (das 19. ist zur Zeit im Umbau) und im 20. Jahrhundert, also um Portaits, mit denen die Veränderungen des Menschenbildes sichtbar werden, und um Selbst-Portaits, die zeigen, wie und warum Künstler sich selbst darstellen.
Das Automobil hat sich im 20. Jahrhundert einen festen Platz in unserer Gesellschaft erobert. Von den ersten Anfängen an, als Spielzeug der Reichen und Schönen hat es zur Mobilisierung der Massen beigetragen und ist aus der modernen Gesellschaft heute nicht mehr wegzudenken. Das Auto ist aber mehr als ein technisches Objekt, das der Fortbewegung dient. Es spiegelt einerseits technischen Fortschritt, geniale Ingenieursleistung, Ästhetik, Kunst, Geschmack und viele weitere Facetten unseres Lebens wieder. Mit dem Auto präsentieren wir uns in der Öffentlichkeit und zeigen mehr als mit vielen anderen Dingen unseren Stellenwert in der Gesellschaft. Das treibt Technik und Design weiter, ein Identifikationsobjekt, das nicht zuletzt zum Lieblingsobjekt der Massen wurde. Eine Zeitreise durch die bewegte Geschichte eines Technischen Objektes das, zumindest im Moment, aus unserem Leben nicht wegzudenken ist.
Ein Besuch des Germanischen Nationalmuseums macht immer wieder Freude. Die hervorragenden Exponate sind stets ein Anlass zu anregenden Betrachtungen. In diesem Semester geht es um Bildnisse vom 15. bis zum 18. Jahrhundert (das 19. ist zur Zeit im Umbau) und im 20. Jahrhundert, also um Portaits, mit denen die Veränderungen des Menschenbildes sichtbar werden, und um Selbst-Portaits, die zeigen, wie und warum Künstler sich selbst darstellen.
Tiere begleiten die Kunstgeschichte seit ihren Anfängen – von den Höhlenmalereien über mittelalterliche Fabelwesen bis zu zeitgenössischen Installationen. Doch welche Bedeutung steckt hinter ihren Darstellungen? Sind Tiere bloße Motive, Spiegel des Menschlichen oder eigenständige Wesen mit Symbolkraft? Wie wirkt sich der menschliche Standpunkt auf die Darstellung von Tieren aus? In diesem Vortrag beleuchtet die Referentin, wie Künstlerinnen und Künstler verschiedenster Epochen das Tier genutzt haben, um Fragen nach Identität, Naturverständnis und Moral zu stellen. An ausgewählten Beispielen aus Malerei, Skulptur und moderner Medienkunst wird deutlich, dass das Tier in der Kunst weit mehr ist als Staffage – es ist auch Spiegel des Menschen und seiner Weltanschauung. Die Kunsthistorikerin Ingeborg Neubert arbeitet seit vielen Jahren in der Kunstvermittlung, u.a. in der vhs Fürth. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie ist Mitglied im Deutschen Verband für Kunstgeschichte.
Inhalt siehe Kurs 51151.
1581 schlug die Geburtsstunde der Republik der Vereinigten Niederlande, als sich die sieben nördlichen niederländischen Provinzen von der spanischen Herrschaft lossagten. Damit begann eine tiefgreifende künstlerische Neuentwicklung, die zur Ausbildung eines eigenen Malstils führte, der heute im deutschen Sprachraum als „holländisch“ bezeichnet wird. Dabei blieben die Themen der niederländischen Malerei bestehen. Landschaftsbilder, Seestücke und Genrebilder erhielten jedoch regionaltypische Züge; viele Sujets spiegelten den bürgerlich geprägten Alltag. So rückten Dünenlandschaften, holländische Küsten und häusliche Interieurs ins Zentrum und prägten damit ein Angebot zur Identifikation, in dem das Streben nach politischer Unabhängigkeit Ausdruck fand. Für die flämische Malerei blieben die traditionellen Auftraggeber – Adel und Kirche – weiterhin bestimmend. Das belegt beispielhaft das Werk von Peter Paul Rubens, der aber auch in den nördlichen Niederlanden viele Bewunderer fand – darunter Rembrandt, der in seinen Werken den künstlerischen Wettstreit suchte und in der Auseinandersetzung eigene Impulse setzte.In der Führung werden anhand von Beispielen in der Alten Pinakothek die Unterschiede, aber auch die Parallelen der künstlerischen Auffassungen vorgestellt. Mirjam Neumeister ist Sammlungsdirektorin der Alten Pinakothek und Sammlungsleiterin für Flämische Barockmalerei an den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München. Die Veranstaltung wird live aus der Alten Pinakothek in München gestreamt.
