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Heimatgeschichte - Stadtgeschichte

6 Kurse
Cordula Doßler
Cordula Doßler
Leitung Fachbereiche Gesellschaft und Kultur
Michaela Schmidt
Michaela Schmidt
Organisatorisch-Pädagogische Mitarbeiterin Fachbereiche Gesellschaft und Kultur

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Buchvorstellung „Wir kommen aus dem Kampf heraus“ Das politische Leben der Antifaschistin Berta Backof in Nürnberg und Fürth mit Ingrid Artus & Nadja ...
Mi. 04.03.2026 19:00
Fürth
Das politische Leben der Antifaschistin Berta Backof in Nürnberg und Fürth mit Ingrid Artus & Nadja ...

Berta ist 17, als sie sich einen „Bubikopf“ schneiden lässt – gegen den Willen ihrer Mutter. Dass sie auch noch Mitglied der Sozialistischen Arbeiterjugend wird, führt zu vielen Diskussionen, die aber Bertas Politisierung in der Weimarer Republik vorantreiben. Mit den Jugendlichen ihrer Nürnberger Gruppe protestiert sie gegen das Erstarken der Nazis. Der Schritt in die Illegalität als Teil des kommunistischen Widerstands ist vorprogrammiert. Nach 1945 beginnt ihre Arbeit in Fürth als kommunistische Funktionärin in einer männlich geprägten Organisation. Auch jenseits der Partei bleibt sie ihr Leben lang politisch bewusst. Berta Backof hat ihre Lebensgeschichte in ausführlichen Interviews selbst erzählt, was den besonderen Charme des Buches ausmacht. Die beiden Autorinnen Ingrid Artus und Nadja Bennewitz betten die Ereignisse zeitgeschichtlich ein und kommentieren. Was ist Bertas Leben? Ein Teil der Arbeiter*innengeschichte und der Nürnberg-Fürther kommunistischen Lokalgeschichte: Ein lebendiges Bild weiblichen Widerstands zwischen den 1920er und 1950er Jahren.

Kursnummer 50004
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Gebühr: kostenlos
„SchwarzWeiß. Toruń im Schatten des Hakenkreuzes“ Vortrag und Gespräch zur Sonderausstellung
Fr. 17.04.2026 19:00
Fürth
Vortrag und Gespräch zur Sonderausstellung

Am 1. September 1939 überfiel Deutschland Polen. Wenige Wochen später, am 1. November 1939 übernahmen zahlreiche Fürther Beamte, darunter der Fürther Oberbürgermeister Franz Jakob, die Stadtverwaltung von Toruń. Sie errichteten dort ein brutales Terrorregime, das die polnische und jüdische Bevölkerung unterdrückte, ausraubte und deportierte bzw. ermordete, um jede polnische Identität auszulöschen. Die Ausstellung aus Toruń über diese Besatzungszeit wird in deutscher Übersetzung in Fürth gezeigt. Sie erinnert an eine in Fürth weitgehend unbekannte Geschichte. Die Verbrechen der aus Fürth stammenden Täter Gauleiter Albert Forster, Oberbürgermeister Franz Jakob und Adolf Schwammberger sind in Polen jedoch fest im Gedächtnis geblieben. Piotr Olecki und Zuzanna Foss vom historischen Museum im Lyzeum Toruń berichten über die Situation der Bevölkerung Toruńs vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg und beleuchten die heutige Sicht der polnischen Jugend auf diese geschichtlichen Ereignisse.

Kursnummer 10043
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Gebühr: kostenlos
Besichtigung jederzeit zu den Öffnungszeiten der vhs Fürth
Natur trifft Geschichte - Der Fürther und Zirndorfer Stadtwald Eine geführte Wanderung
Sa. 18.04.2026 09:00
Parkplatz NH Hotel Forsthaus/Trimmpfad, Zum Vogelsang
Eine geführte Wanderung

Im Rahmen einer kleinen Wanderung, die etwa 5 Kilometer umfasst, erkunden wir mit Gernot Kröniger markante Punkte im geschichtsträchtigen Fürther und Zirndorfer Stadtwald. Treffpunkt ist der Parkplatz am Schwarzwildgehege (Zum Vogelsang beim Hotel Forsthaus). An unserer ersten Station erhalten wir spannende Einblicke in das Leben des Schwarzwildes, einer faszinierenden heimischen Wildtierart. Im weiteren Verlauf der Exkursion widmen wir uns dem Wald mit seinen vielfältigen, gerade auch für uns Menschen wichtigen Funktionen und den neuen Herausforderungen durch den Klimawandel. Außerdem erfolgen immer wieder Informationen zu den weltgeschichtlichen Ereignissen des 30- Jährigen Krieges, die bis heute im Zirndorfer Stadtwald ihre Spuren hinterlassen haben. Mit dem markanten Aussichtspunkt „Alte Veste“, der einen beeindruckenden Blick über das gesamte Umland bietet, erreichen wir den weitesten Punkt der 3-stündigen Veranstaltung. Von hier aus geht es zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung. Der Referent ist Umweltbildungsbeauftragter, Naturpädagoge und Historiker.

Kursnummer 15405
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Gebühr: kostenlos
Exkursion zum ehemaligen KZ-Außenlager Hersbruck und dem Doggerstollen
Sa. 09.05.2026 14:00
Treffpunkt:91217 Hersbruck, Finanzamt, Amberger Str. 76, Parkplatz

Wenn wir geschichtsträchtige Orte besuchen, so sind wir gewohnt, dass die Umgebung, die Atmosphäre, die Mauern und Gebäude uns ihre Geschichte erzählen und einen Eindruck ihrer Zeit vermitteln. Manchmal ist aber auch von einem noch so wichtigen Ort nicht mehr viel übrig. Und trotzdem muss seine Geschichte erzählt und bewahrt werden. So ist das auch im Falle des KZ-Außenlagers Hersbruck. Seit dem Krieg wurde das Gelände des Lagers weitgehend überbaut und heute erinnert nur wenig an die traurige Vergangenheit des Geländes. In Hersbruck befand sich von Juli 1944 bis April 1945 das zweitgrößte Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg. Neben der Geschichte des Lagers und seiner Topographie werden bei der Exkursion der Dokumentationsort sowie der Eingang zu einem Doggerstollen aufgesucht. In Kooperation mit den mittelfränkischen Volkshochschulen Kursleitung: Barbara Raub, Kornelius Schlehlein Veranstaltungsort: Treffpunkt:91217 Hersbruck, Finanzamt, Amberger Str. 76, Parkplatz, 91217 Hersbruck Ausführende vhs: vhs Erlangen

Kursnummer 10126
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Gebühr: 10,00
The Staff from Fürth - Das Fürther NS-Täterkollektiv in Thorn im besetzten Polen Führung durch die Sonderausstellung
Di. 12.05.2026 19:00
Fürth
Führung durch die Sonderausstellung

Am 1. September 1939 überfiel Deutschland Polen. Wenige Wochen später, am 1. November 1939 übernahmen zahlreiche Fürther Beamte, darunter der Fürther Oberbürgermeister Franz Jakob, die Stadtverwaltung von Toruń. Sie errichteten dort ein brutales Terrorregime, das die polnische und jüdische Bevölkerung unterdrückte, ausraubte und deportierte bzw. ermordete, um jede polnische Identität auszulöschen. Die Ausstellung aus Toruń über diese Besatzungszeit wurde 2019 im historischen Rathaus gezeigt und steht nun in deutscher Übersetzung in Fürth zur Verfügung. Sie erinnert an eine in Fürth weitgehend unbekannte und nahezu einzigartige Geschichte im besetzten Polen. Die Verbrechen der aus Fürth stammenden Täter Gauleiter Albert Forster, Oberbürgermeister Franz Jakob und Adolf Schwammberger sind in Polen jedoch fest im Gedächtnis geblieben.  Kamran Salimi führt durch die Ausstellung und erläutert an Hand der Ausstellungstafeln die Geschichte der deutschen Besetzung - unter Fürther Leitung. 

Kursnummer 10045
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Gebühr: kostenlos
Arrival City - Ankommen und Bleiben in Fürth
Mi. 17.06.2026 19:00
Fürth

Das Konzept der „Ankunftsstadt“ stammt von dem britisch-kanadischen Journalisten Doug Saunders, dessen Buch „Arrival City: Über alle Grenzen hinweg ziehen Millionen Menschen vom Land in die Städte. Von ihnen hängt unsere Zukunft ab“ 2011 erschien. Die Ankunftsstadt wird in Deutschland heute auch als ein stadtplanerisches Instrument verstanden. Vor allem aber gestalten die Ankommenden die Arrival City selbst, indem sie öffentliche und private Räume umgestalten, dabei auf familiäre und andere Netzwerke zurückgreifen und sich den städtischen Raum aneignen. Die Menschen, die über Ländergrenzen hinweg wandern, gehören oft zu den innovativsten und beharrlichsten Bevölkerungsgruppen. Umso wichtiger sei es, in Städten gute Bedingungen für Aufstiegswillige zu schaffen. Im besten Fall befördern Ankunftsstädte so die Integration und treiben die Entwicklung der Stadt voran. Der Vortrag gibt einen Einblick in das Konzept der "Ankunftsstadt" und stellt Ergebnisse aus einer zweijährigen Untersuchung zur Alt-und Innenstadt Fürths als "Arrival City" vor. Prof. Dr. Stefan Applis, geb. 1969 in Fürth, unterrichtet an Universität und Schule Geografie und Philosophie. In seiner geografischen Arbeit beschäftigt er sich mit sozialen, wirtschaftlichen und politischen Transformationsprozessen in den Feldern der Stadt- und der Tourismusgeografie.

Kursnummer 10098
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Gebühr: 3,00
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10.02.26 02:38:06