Schreibspiele gibt es bereits seit der Antike und so verwundert es nicht, dass Autor*innen aller Epochen kreative Schreibmethoden erfolgreich als Inspirationsquelle genutzt haben. Wenn Sie gerne schreiben und unter professioneller Anleitung neue kreative Schreibansätze ausprobieren möchten, sind Sie beim kreativen Schreiben genau richtig. Im spielerischen Umgang mit der Sprache erhalten Sie kreative Impulse, sammeln praktische Schreiberfahrung und bekommen in der gemeinsamen Diskussion wertvolle Anregungen für Ihre Texte. Auch Schreibneulinge sind herzlich willkommen.
Inhalt siehe Kurs 54010.
Lassen Sie sich zu einem gemeinsamen Leseerlebnis an einem der schönsten Leseorte der Stadt verführen. Entdecken, lesen und diskutieren Sie jeden Monat zusammen mit anderen Bücherliebhaber*innen bekannte und weniger bekannte Autor*innen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, allein die Freude am Lesen zählt. Wir lesen gemeinsam: 30.10.2025: Thomas Mann: „Beim Propheten“ – aus Anlass des Thomas Mann-Jubiläumsjahres 2025 (150. Geburtstag) 27.11.2025: Aktuelles vom Literaturfestival LESEN! 18.12.2025: Heinrich Böll: „Nicht nur zur Weihnachtszeit“ – Eine Weihnachtssatire 15.01.2026: Daniel Kehlmann: „Schnee“ – Kapitulation vor den Naturgewalten 12.02.2026: Franz Kafka: „Ein Hungerkünstler“ – Ein literarischer Auftakt zur Fastenzeit.
Ob klassische Whodunits, hardboiled Detective Stories oder psychologische Thriller – in diesem Literaturkreis dreht sich alles um die Faszination Kriminalliteratur. Autor Josef Rauch gibt in jeder Sitzung Einblicke in die Vielfalt des Genres, stellt prägende Werke und Autor*innen vor und lädt zum Austausch über Lieblingskrimis ein. Gemeinsam wählen wir ein Buch aus, das gelesen und in der Runde diskutiert wird. Ein Angebot für alle, die gern lesen, miträtseln und sich über spannende Literatur austauschen möchten.
Ein mysteriöser Fall. Mehrere Verdächtige. Und Sie mitten im Geschehen: Der Fürther Privatdetektiv Philipp Marlein ermittelt – und braucht Ihre Unterstützung! Krimiautor Josef Rauch liest eine eigens verfasste, szenische Kriminalgeschichte und liefert Ihnen dabei alle wichtigen Hinweise. Wer hat das stärkste Gespür für Motive, Alibis und falsche Fährten? Am Ende wird aufgelöst – und wer richtig liegt, hat die Chance auf einen kleinen Preis. Ein spannender Abend für alle, die gerne zuhören, kombinieren und mitraten.
Was macht einen Kriminalroman fesselnd? Wie entwickelt man eine überzeugende Ermittlerfigur, ein packendes Verbrechen und eine schlüssige Auflösung? In dieser praxisorientierten Schreibwerkstatt erarbeiten Sie unter Anleitung des Krimiautors Josef Rauch ein erstes Konzept für Ihren eigenen Krimi. Theoretische Impulse wechseln sich mit praktischen Übungen ab: Sie erproben, wie Spannung entsteht, was eine gute Figurenzeichnung ausmacht – und wie man Leser*innen von der ersten bis zur letzten Seite bei der Stange hält. Vorkenntnisse im Schreiben sind nicht erforderlich – nur die Lust, mit Worten auf Spurensuche zu gehen.
Ernst Dietrich Hollmann liest "Texte zur kalten Zeit". Das sind Gedichte, Lieder, Geschichten über außergewöhnliche Begebenheiten, banale Ereignisse, Hoffnungen und Enttäuschungen, die in der Advent- und Weihnachtszeit so nah beieinanderliegen wie nirgends sonst. Geschichten von Wärme und Kälte, vom Verbundensein wie auch von emotionalen Frostbeulen und Distanz.
Am 20. und 21. Januar 2026 zeigt das Stadttheater Fürth das musikalische Theaterstück „Alice – Spiel um dein Leben“. Die Produktion erzählt die Lebensgeschichte der jüdischen Pianistin Alice Herz-Sommer, die das Ghetto Theresienstadt überlebt hat – durch Musik, innere Stärke und Menschlichkeit. Die Schauspielerin Natalie O’Hara übernimmt in diesem Ein-Personen-Stück nicht nur viele Rollen, sondern begleitet sich selbst am Klavier – mit Musik aus ganz unterschiedlichen Epochen und Stilrichtungen. Im vorbereitenden Workshop widmen wir uns der spannungsvollen Verbindung von künstlerischem Ausdruck und historischem Grauen: Wie wirkt Musik als Überlebensstrategie? Welche Rolle spielt die persönliche Biografie auf der Bühne – und was können solche Darstellungen zur Erinnerungskultur beitragen? Gemeinsam diskutieren wir, was es bedeutet, Geschichte über Kunst erfahrbar zu machen – und warum es gerade heute wichtig ist, solche Geschichten zu erzählen.
Inhalt s. Kurs Nr. 56007
Cordelia Schuster hat einen kleinen Koffer voll Geschichten gepackt. Da können Märchen, Selbsterfundenes, bearbeitete Literaturvorlagen oder wahre Begebenheiten mit dabei sein. Die Theaterpädagogin erzählt frei und ohne Text vom Lieben und vom Leben, vom Hässlichen und Schönen, von Schüchternen und Draufgänger*innen, von großen und kleinen Gefühlen, vom Anderssein, vom Alltag und vom Aufbruch in neue Welten. Ihr Köfferchen ist voller Erzählungen. Welche sie davon auspackt, entscheidet der Zufall und die Gunst des Augenblicks. Den Nachmittag begleitet Philip Tröger am Piano. Er erschafft Atmosphären, von zart bis bombastisch, verhalten, überraschend und mitreißend. Er lässt Landschaften vor unserem inneren Auge entstehen, untermalt die Geschichten oder kontrastiert. Seine musikalischen Zwischenspiele geben Zeit zum Träumen und Nachdenken.
Im Westdeutschland der 1980er-Jahre träumen Mira, Juli und Ella – so unterschiedlich sie sind – von einem selbstbestimmten Leben. Doch Herkunft, Erwartungen und gesellschaftliche Hürden stehen ihnen im Weg: Mit großer erzählerischer Kraft schildert Christian Baron den Kampf dreier Frauen aus einfachen Verhältnissen um Freiheit, Aufbruch und Hoffnung. Christian Baron, 1985 in Kaiserslautern geboren, lebt als freier Autor in Berlin. Mit seinem vielfach ausgezeichneten Debüt "Ein Mann seiner Klasse" (2020) wurde er einem breiten Publikum bekannt; die ARD verfilmte das Buch 2024. Sein dritter Roman "Drei Schwestern" (2025) bildet den Abschluss seiner autobiografisch inspirierten „Kaiserslautern-Trilogie“. Die Veranstaltung wird moderiert von vhs-Leiter Felice Balletta.
