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Politik

25 Kurse
Cordula Doßler
Cordula Doßler
Leitung Fachbereiche Gesellschaft und Kultur
Michaela Schmidt
Michaela Schmidt
Organisatorisch-Pädagogische Mitarbeiterin Fachbereiche Gesellschaft und Kultur

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Online: Totaler Umbruch - Stasi, Neonazi, Neuanfang Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch
Mi. 16.09.2026 18:00
Online
Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch

Es gibt Umbrüche, die allumfassend sind, die etwas mit uns machen. Unsere Gesprächsgäste haben solche Umbrüche erlebt. Für Nadja Klier, Tochter einer DDR-Bürgerrechtlerin, war die Überwachung durch die Stasi Alltag. Ihre plötzliche Ausbürgerung 1988 aus der DDR erlebte die Jugendliche als Schock und existentiellen Umbruch. Ingo Hasselbach geriet schon früh in Konflikt mit dem DDR-Regime. Zunächst war er Punk, radikalisierte sich dann im Gefängnis und wurde Anfang der 1990er-Jahre zu einem der führenden Neonazis Ostdeutschlands. Er schaffte den gefährlichen Ausstieg aus der Szene und gründete ein Aussteigernetzwerk. Das Gespräch mit den Gästen bleibt nicht in der Vergangenheit stehen: Aufklärung über die Diktatur in der DDR und die erlebten Umbruchserfahrungen sind heute wichtiger denn je. Und auch Rechtsextremismusprävention bleibt ein zentrales Thema. Moderation: Knut Elstermann Den Link zur Veranstaltung senden wir den Teilnehmenden rechtzeitig vor dem Termin zu. Die Online-Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“ wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) und dem Bundesarbeitskreis Politische Grundbildung (BAK PGU) in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt. Die Reihe fragt nach den unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven auf die deutsche Teilung und Wiedervereinigung. Dabei stehen auch die Folgen für Gegenwart und Zukunft im Fokus. In drei kompakten Online-Veranstaltungen bringen Expertinnen und Experten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Moderierende aus Zivilgesellschaft und Bildung unterschiedliche Blickwinkel zusammen: historische Einordnungen, persönliche Erinnerungen und aktuelle Debatten zur gesellschaftlichen und politischen Entwicklung seit 1990. Angesprochen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Ziel der Reihe ist es, Wissen zu vermitteln, Verständigung zwischen Ost und West zu fördern und Gesprächsangebote zu schaffen, die zur konstruktiven Auseinandersetzung über gemeinsame Herausforderungen der Gegenwart anregen.

Kursnummer 10061
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Gebühr: kostenlos
Online: Silver Surfer oder Digital Outsider? Ältere Menschen und digitale Teilhabe Demokratie im Gespräch: Webtalks zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung.
Mi. 23.09.2026 19:00
Online
Demokratie im Gespräch: Webtalks zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung.

Digitale Angebote sind heute fester Bestandteil vieler Lebensbereiche – doch was bedeutet das für ältere Menschen? Gemeinsam wollen wir erörtern, wie sich die digitale Gesellschaft auf das Leben im Alter auswirkt. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Zugangs- und Nutzungsmöglichkeiten, Hürden und Chancen sowie den individuellen und gesellschaftlichen Voraussetzungen digitaler Teilhabe. Vorgestellt werden ausgewählte Befunde aus Forschung und Praxis, die zur Diskussion einladen. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für Rahmenbedingungen, Perspektiven und Herausforderungen digitaler Teilhabe im Alter interessieren. Teilnahme unter: https://blz-bayern-de.zoom.us/j/85422673761

Kursnummer 10081
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Gebühr: kostenlos
https://blz-bayern-de.zoom.us/j/85422673761
China unter XI Jinping – Der „rote Kaiser“ und sein Griff nach der Weltmacht
Mi. 07.10.2026 19:00
Fürth

Der Vortrag beschreibt den familiär-ideologischen Hintergrund, den Werdegang und die Zukunftsvision von XI Jinping. In seinem „5-Punkte-Plan“ machte er bereits 2012 offen klar, wohin er China führen will – Weltmacht Nr. 1 im Jahre 2040. Was hat XI bislang erreicht, wie geht es weiter, welches sind die innen- und außenpolitischen Probleme, die dieses ambitionierte Ziel verzögern oder sogar aufhalten könnten? Wo steht XI / China aktuell im Kampf um die neue Weltordnung? Diese Fragen behandelt der Vortrag und geht auf Fragen selbstverständlich ein. Martina Baues ist Historikerin und Politikwissenschaftlerin und hat zwischen 1990 und 2023 als Botschaftsrätin an verschiedenen Orten in diversen Ländern gelebt und gearbeitet.

Kursnummer 10001
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Gebühr: 3,00
Online: Eure Einheit, unsere Einheit – An wen erinnern wir? Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch
Do. 08.10.2026 18:00
Online
Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch

Wenn wir über die Einheit Deutschlands sprechen, meinen wir oft die Erfahrungen der „Mehrheitsgesellschaft“. Doch wie erlebten Menschen mit Migrationsgeschichte die Umbrüche seit 1989/90? Ihre Geschichten erzählen nicht nur von Freude und Erleichterung, sondern auch von Unsicherheit, Ausgrenzung und Rassismus. Es ist höchste Zeit, sich diesen Leerstellen in unserer Erinnerungskultur zu widmen - seien Sie Teil davon! Moderation: Nhi Le Den Link zur Veranstaltung senden wir den Teilnehmenden rechtzeitig vor dem Termin zu. Die Online-Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“ wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) und dem Bundesarbeitskreis Politische Grundbildung (BAK PGU) in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt. Die Reihe fragt nach den unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven auf die deutsche Teilung und Wiedervereinigung. Dabei stehen auch die Folgen für Gegenwart und Zukunft im Fokus. In drei kompakten Online-Veranstaltungen bringen Expertinnen und Experten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Moderierende aus Zivilgesellschaft und Bildung unterschiedliche Blickwinkel zusammen: historische Einordnungen, persönliche Erinnerungen und aktuelle Debatten zur gesellschaftlichen und politischen Entwicklung seit 1990. Angesprochen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Ziel der Reihe ist es, Wissen zu vermitteln, Verständigung zwischen Ost und West zu fördern und Gesprächsangebote zu schaffen, die zur konstruktiven Auseinandersetzung über gemeinsame Herausforderungen der Gegenwart anregen.

Kursnummer 10063
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Gebühr: kostenlos
Exkursion zum ehemaligen KZ-Außenlager Hersbruck und dem Doggerstollen
Sa. 10.10.2026 14:00

Wenn wir geschichtsträchtige Orte besuchen, so sind wir gewohnt, dass die Umgebung, die Atmosphäre, die Mauern und Gebäude uns ihre Geschichte erzählen und einen Eindruck ihrer Zeit vermitteln. Manchmal ist aber auch von einem noch so wichtigen Ort nicht mehr viel übrig. Und trotzdem muss seine Geschichte erzählt und bewahrt werden. So ist das auch im Falle des KZ-Außenlagers Hersbruck. Seit dem Krieg wurde das Gelände des Lagers weitgehend überbaut und heute erinnert nur wenig an die traurige Vergangenheit des Geländes. In Hersbruck befand sich von Juli 1944 bis April 1945 das zweitgrößte Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg. Neben der Geschichte des Lagers und seiner Topographie werden bei der Exkursion der Dokumentationsort sowie der Eingang zu einem Doggerstollen aufgesucht. In Kooperation mit den mittelfränkischen Volkshochschulen Kursleitung: Barbara Raub, Kornelius Schlehlein Veranstaltungsort: Treffpunkt:91217 Hersbruck, Finanzamt, Amberger Str. 76, Parkplatz, 91217 Hersbruck Ausführende vhs: vhs Erlangen

Kursnummer 10121
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Gebühr: 10,00
Online: Greift Brüssel durch? Regulierung von sozialen Medien in der EU Demokratie im Gespräch: Webtalks zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung.
Mi. 14.10.2026 19:00
Online
Demokratie im Gespräch: Webtalks zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung.

Mit dem Digital Services Act setzt die EU neue Regeln für soziale Medien: mehr Verantwortung, mehr Transparenz, strengere Vorgaben für die Plattformen. Aktuell wird vor allem über die Pflichten bei der Entfernung illegaler Inhalte, den Umgang mit Desinformation, die Offenlegung von Empfehlungsalgorithmen und die Einrichtung wirksamer Beschwerdemechanismen diskutiert. Erste Verfahren gegen Unternehmen laufen bereits – ein Hinweis darauf, dass die EU ihre neuen Regeln auch tatsächlich durchsetzt. Allerdings tut sie dies in einem politischen Umfeld, in dem US-Technologiekonzerne und US-Regierung die Moderation von Content als Zensur ansehen. Wir diskutieren mit Expertinnen und Experten darüber, wie effektiv eine Regulierung durch die EU ist. Teilnahme unter: https://blz-bayern-de.zoom.us/j/85422673761

Kursnummer 10003
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Gebühr: kostenlos
https://blz-bayern-de.zoom.us/j/85422673761
Der globale Kampf um Rohstoffe
Do. 15.10.2026 19:00
Fürth

Kein Hightech-Produkt, ob Smartphones, Fernsehen, Autos oder Flugzeuge, kommt ohne Metalle aus, die „seltene Erden“ genannt werden. Global versuchen alle Industrienationen, sich diese Rohstoffe zu sichern. Der Abbau ist oft umweltzerstörerisch, die Arbeitsbedingungen sind katastrophal. Und, was vielfach nicht bekannt genug ist: China hat sich bei vielen dieser Metalle bereits mehr als 90 Prozent der Vorkommen gesichert. Was heißt das für die künftigen globalen Machtverhältnisse? Gibt es aus dieser Abhängigkeit überhaupt noch ein Entkommen? Georg Escher, langjähriger Außenpolitik-Redakteur bei den Nürnberger Nachrichten, ist als Journalist, Referent und Moderator tätig (Schwerpunkt: Außen- und Sicherheitspolitik).

Kursnummer 10005
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Gebühr: 3,00
Online: Die Abschottung der Welt: Als Juden vor verschlossenen Grenzen standen. 1933–1945 vhs.wissen live
So. 18.10.2026 19:30
Online
vhs.wissen live

In Deutschland drangsaliert und verfolgt, versuchten viele Juden verzweifelt, sich ins Ausland zu retten. Doch potenzielle Zufluchtsstaaten schlossen ihre Grenzen und schotteten sich mit jeder weiteren deutschen Expansion stärker ab. Der Völkerbund und die US-Regierung bemühten sich erfolglos, die Flüchtlingspolitik zu koordinieren: Auf der Konferenz im französischen Évian berieten im Juli 1938 Staaten und Hilfsorganisationen über die Aufnahme von Flüchtlingen - ohne Ergebnis. Die Nazis höhnten, niemand wolle die Juden haben. Weil Flüchtlingen eine reguläre Einreise verwehrt blieb, bestiegen sie seeuntüchtige Boote, bezahlten Fluchthelfer und gingen illegale Wege, um sich in Sicherheit zu bringen. Susanne Heim ist Historikerin und Politikwissenschaftlerin. Sie war Projektleiterin der wissenschaftlichen Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 bis 1945", Gastprofessorin in Wien und hat an einschlägigen Institutionen und Archiven in Jerusalem, Washington, Cincinnati und New York geforscht.

Kursnummer 10067
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Gebühr: 3,00
Wie geht es weiter im Iran?
Do. 22.10.2026 19:00
Fürth

Nach dem militärischen Angriff Israels und der USA werden die Karten im Iran komplett neu gemischt. Doch wie sieht die Zukunft dieses Landes aus? Noch ist vieles ungewiss. Die Vorstellungen Trumps und Netanjahus für das Land sind möglicherweise andere als die der Iraner. Können und wollen die Europäer sich da als Partner überhaupt einbringen? Wenn ja, wie sollte das aussehen? Georg Escher, langjähriger Außenpolitik-Redakteur bei den Nürnberger Nachrichten, ist als Journalist, Referent und Moderator tätig (Schwerpunkt: Außen- und Sicherheitspolitik).

Kursnummer 10007
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Gebühr: 3,00
Macht – Was ist Macht? Akteure, Formen und Systeme im 21. Jahrhundert
Mo. 26.10.2026 19:00
Fürth

Was bedeutet eigentlich „Macht“ – und wer verfügt im 21. Jahrhundert über sie? Lange Zeit schien die Antwort klar: Staaten, Militär und wirtschaftliche Stärke bestimmten die globale Ordnung. Doch heute treten neue Akteure auf den Plan – von multinationalen Konzernen bis hin zu digitalen Plattformen, die unseren Alltag prägen. Dieser Vortrag schafft Orientierung in einem komplexen Feld: Er beleuchtet verschiedene Formen von Macht – von militärischer und wirtschaftlicher bis hin zu politischer und medialer Einflussnahme – und zeigt, wie sie in unterschiedlichen politischen Systemen wirken. Wer sind die zentralen Akteure unserer Zeit? Wie unterscheiden sich Demokratien und Autokratien im Umgang mit Macht? Und welche Rolle spielen wir selbst in diesen Machtgefügen? Der Vortrag legt das Fundament für die gesamte Reihe und bietet einen verständlichen Zugang zu einem der zentralen Begriffe unserer Gegenwart. Simon Moritz ist Diplom-Politologe und selbstständiger Dozent in der politischen Erwachsenenbildung.

Kursnummer 10009
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Gebühr: 3,00
Online: Trump und die MAGA-Bewegung vhs.wissen live
So. 08.11.2026 19:30
Online
vhs.wissen live

Gibt es einen Trumpismus ohne Trump? Wie wird sich die MAGA-Bewegung angesichts der immer eklatanter werdenden Führungsschwäche des alternden Präsidenten weiterentwickeln? Wie sieht es in der MAGA-Bewegung intern aus? Der Vortrag zeichnet ein Innenbild der rivalisierenden Strömungen der trumpistischen Szene in den USA im Umfeld der anstehenden Zwischenwahlen und analysiert die Stärkeverhältnisse innerhalb der rechten Szene in den USA. Prof. Dr. Michael Hochgeschwender lehrt Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Kursnummer 10010
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Gebühr: 3,00
Macht – Stärke des Rechts oder Recht des Stärkeren? Das Völkerrecht unter Druck
Mo. 09.11.2026 19:00
Fürth

Das Völkerrecht gilt als Fundament der internationalen Ordnung – es soll Konflikte begrenzen, Frieden sichern und Regeln für das Zusammenleben von Staaten schaffen. Doch angesichts aktueller Kriege und geopolitischer Spannungen stellt sich zunehmend die Frage: Gilt hier tatsächlich die Stärke des Rechts – oder setzt sich am Ende doch das Recht des Stärkeren durch? Der Vortrag führt in die Grundlagen des Völkerrechts ein und zeigt zugleich seine Grenzen auf. Anhand aktueller Beispiele wird deutlich, wie politische Interessen, Machtverhältnisse und doppelte Standards die Durchsetzung internationaler Normen beeinflussen. Wer kann das Völkerrecht durchsetzen – und wer entzieht sich ihm? So entsteht ein differenziertes Bild einer Ordnung, die zwischen Anspruch und Realität zunehmend unter Druck gerät. Simon Moritz ist Diplom-Politologe und selbstständiger Dozent in der politischen Erwachsenenbildung.

Kursnummer 10011
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Gebühr: 3,00
Online: Jungsein in Demokratie & Diktatur Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch
Di. 10.11.2026 18:00
Online
Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch

Was unterscheidet das Aufwachsen in einer Diktatur von dem in einer Demokratie? Was passierte, wenn Jugendliche in der DDR mit dem System in Konflikt gerieten? Gemeinsam gehen wir der Frage nach, was junge Menschen damals geprägt hat und was sie heute beschäftigt, wo Erfahrungen vergleichbar und wo Unterschiede entscheidend sind. Die Veranstaltung lädt dazu ein, Generationen ins Gespräch zu bringen und über das Leben von jungen Menschen in Umbruchszeiten nachzudenken. Moderation: Miriam Menzel Den Link zur Veranstaltung senden wir den Teilnehmenden rechtzeitig vor dem Termin zu. Die Online-Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“ wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) und dem Bundesarbeitskreis Politische Grundbildung (BAK PGU) in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt. Die Reihe fragt nach den unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven auf die deutsche Teilung und Wiedervereinigung. Dabei stehen auch die Folgen für Gegenwart und Zukunft im Fokus. In drei kompakten Online-Veranstaltungen bringen Expertinnen und Experten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Moderierende aus Zivilgesellschaft und Bildung unterschiedliche Blickwinkel zusammen: historische Einordnungen, persönliche Erinnerungen und aktuelle Debatten zur gesellschaftlichen und politischen Entwicklung seit 1990. Angesprochen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Ziel der Reihe ist es, Wissen zu vermitteln, Verständigung zwischen Ost und West zu fördern und Gesprächsangebote zu schaffen, die zur konstruktiven Auseinandersetzung über gemeinsame Herausforderungen der Gegenwart anregen.

Kursnummer 10065
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Gebühr: kostenlos
Was für ein Theater!? “The Times They Are A-Changin’” Bob Dylan und die Sprache des Protests
Di. 10.11.2026 18:00
Fürth
Bob Dylan und die Sprache des Protests

Bob Dylan prägte den Soundtrack gesellschaftlicher Umbrüche der 1960er Jahre. In diesem Workshop betrachten wir seine poetische Sprache zwischen Protest, Vision und Mythos und gehen der Frage nach, warum seine Texte bis heute wirken.

Kursnummer 54015
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Gebühr: 10,90
Online: KI und Polizeiarbeit: Im Spannungsfeld von Freiheit und Sicherheit Demokratie im Gespräch: Webtalks zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung.
Mi. 11.11.2026 19:00
Online
Demokratie im Gespräch: Webtalks zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung.

„Kommissar KI ermittelt“ heißt es immer häufiger bei der Polizei. Seine Möglichkeiten sind immens: Neue Analysemethoden können in kürzester Zeit entscheidende Informationen aus umfangreichen Aktenbeständen herausfiltern, mittels Gesichtserkennung und Verhaltensanalyse können „Gefährder“ und vermisste Personen identifiziert werden, KI kann auch Bilddatenmengen aus dem Internet, zum Beispiel in Zusammenhang mit Kinderpornographie, für die Strafverfolgung aufbereiten, Chatverläufe und SocialMedia können durchforstet werden. Viele dieser Möglichkeiten von KI befinden sich in der Testphase und oftmals fehlen gesetzliche Grundlagen. Für ganz verschiedene Anwendungskontexte sind juristische Klärungen zu machen, zum Beispiel mit Blick auf das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung und die Menschenwürde. Es stellt sich in jedem Fall die gesellschaftliche Frage, wie intensiv KI-Instrumente für die Sicherheit eingesetzt werden können, ohne die Freiheitsrechte unverhältnismäßig einzuschränken. Mit dieser Ausgabe der „Demokratie im Gespräch“ wollen wir zu dieser Diskussion einen Beitrag leisten.

Kursnummer 10012
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Gebühr: kostenlos
https://blz-bayern-de.zoom.us/j/85422673761
Macht – Die neuen Oligarchen – Tech-Macht und ihre Folgen für die Demokratie
Mo. 23.11.2026 19:00
Fürth

Globale Technologieunternehmen gehören zu den mächtigsten Akteuren unserer Zeit. Sie kontrollieren Kommunikationsräume, beeinflussen wirtschaftliche Entwicklungen und prägen zunehmend auch politische Prozesse. Wenige Konzerne verfügen über enorme Mengen an Daten, Kapital und Einfluss – eine Konzentration von Macht, die Fragen nach demokratischer Kontrolle aufwirft. Der Vortrag beleuchtet die Rolle großer Tech-Unternehmen im 21. Jahrhundert und fragt: Wie verändern digitale Plattformen unsere Öffentlichkeit? Wer entscheidet darüber, was sichtbar ist – und was nicht? Und welche Folgen hat es, wenn private Unternehmen zentrale Infrastrukturen der Meinungsbildung kontrollieren? Im Spannungsfeld zwischen Innovation, wirtschaftlicher Macht und politischer Verantwortung wird deutlich: Die digitale Transformation ist längst auch eine Machtfrage. Simon Moritz ist Diplom-Politologe und selbstständiger Dozent in der politischen Erwachsenenbildung.

Kursnummer 10013
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Gebühr: 3,00
Online: Konrad Adenauer. Kanzler nach der Katastrophe vhs.wissen live
Di. 24.11.2026 19:30
Online
vhs.wissen live

Unter den Kanzlern der Bundesrepublik Deutschland ragt Konrad Adenauer heraus. Er ist es, der nach NS-Diktatur, Zweitem Weltkrieg und Holocaust 1949 die erste Bundesregierung bilden kann und die von außen gestiftete Demokratie im Westen verankert. Damit legt er die Fundamente einer Erfolgsgeschichte, die den Westdeutschen auf Jahrzehnte hinaus Wohlstand und Frieden beschert. Aber Adenauer ist es auch, der die deutsche Teilung in Kauf nimmt und Millionen seiner Landsleute ein Beschweigen ihrer Vergangenheit ermöglicht. Der renommierte Zeithistoriker Prof. Dr. Norbert Frei nimmt den 150. Geburtstag des Gründungskanzlers zum Anlass für ein unbestechliches Portrait des Mannes, der die deutsche Geschichte nach 1945 geprägt hat wie niemand sonst. Prof. Dr. Norbert Frei lehrte Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Davor forschte er u.a. an dem Institut für Zeitgeschichte, an der Harvard University, in Princeton, in Jerusalem und am Wissenschaftskolleg zu Berlin.

Kursnummer 10069
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Gebühr: 3,00
Menschenrechte und Außenpolitik Zwischen Anspruch und Interessen
Do. 03.12.2026 19:00
Fürth
Zwischen Anspruch und Interessen

Menschenrechte gehören heute zu den zentralen Bezugspunkten der Außenpolitik liberaler Demokratien. Regierungen betonen regelmäßig ihren Anspruch, Freiheit, Würde und grundlegende Rechte weltweit zu schützen und zu fördern. Gleichzeitig stehen diese Ziele häufig im Spannungsfeld mit sicherheitspolitischen Interessen, wirtschaftlichen Beziehungen oder geopolitischen Herausforderungen. Der Vortrag beleuchtet dieses Spannungsverhältnis und bietet eine verständliche Einführung in die Rolle von Menschenrechten in der Außenpolitik liberaler Demokratien. Zu Beginn werden die grundlegenden Konzepte der Menschenrechte vorgestellt. Was sind Menschenrechte, wie haben sie sich historisch entwickelt und welche Bedeutung haben sie für die internationale Politik? Darauf aufbauend wird erläutert, warum Staaten Menschenrechte in ihre außenpolitischen Strategien integrieren. Naben normativen Überzeugungen spielen dabei auch politische und strategische Ziele eine Rolle, etwa die Förderung von Stabilität, die Prävention von Konflikten oder der Ausbau internationaler Kooperation. Anhand ausgewählter Beispiele wird verdeutlicht, auf welche Weise liberale Demokratien versuchen, Menschenrechte zu unterstützen – etwa durch diplomatische Initiativen, internationale Abkommen oder die Förderung zivilgesellschaftlicher Organisationen. Ein zentraler Schwerpunkt des Vortrags liegt aber auch auf den Spannungen zwischen Anspruch und politischer Praxis. Liberale Demokratien definieren einen Teil ihres Selbstverständnisses über die Unterstützung von Menschenrechten. Dennoch geraten auch sie immer wieder in Situationen, in denen eigenes Handeln im Widerspruch zu menschenrechtlichen Standards steht. Beispiele aus Bereichen wie militärische Einsätze, Terrorismusbekämpfung oder migrationspolitische Maßnahmen verdeutlichen, wie solche Zielkonflikte entstehen und welche politischen Abwägungen dabei eine Rolle spielen. Abschließend richtet sich der Blick auf Mechanismen der Kontrolle und Rechenschaft. Welche Rolle spielen internationale Gerichte, nationale Parlamente, Medien und zivilgesellschaftliche Organisationen bei der Überprüfung staatlichen Handelns? Und welche Möglichkeiten haben Bürgerinnen und Bürger, menschrechtliche Anliegen öffentlich zu thematisieren? Ziel des Vortrags ist es, ein solides Verständnis dafür zu vermitteln, wie Menschenrechte außenpolitisches Handeln prägen, welche Herausforderungen dabei entstehen und welche Bedeutung diese Fragen für demokratische Gesellschaften haben.

Kursnummer 10015
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Gebühr: 3,00
Zwischen Terminator und Taschenrechner Künstliche Intelligenz im Zeitalter ihrer ökonomischen Nutzbarkeit
Do. 10.12.2026 19:00
Fürth
Künstliche Intelligenz im Zeitalter ihrer ökonomischen Nutzbarkeit

Was ist eigentlich künstlich an der künstlichen Intelligenz? Die Menschen, die die nötigen Rohstoffe aus den Minen schürfen, sind es nicht. Ebenso wenig die Klickarbeiter*innen, die die Programme „trainieren". Auch die Vorstände der Konzerne, die auf KI setzen, oder die Angestellten in den staatlichen Institutionen, die über die Verwendung der Innovationen entscheiden, sind aus Fleisch und Blut. Und doch wird die KI gerne als Wesen angesehen, das sich „der Menschheit" entziehe wie eine Figur aus einem Science-Fiction-Film - mit eigenem Plan und Willen.

Kursnummer 10017
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Gebühr: 3,00
Wie lässt sich digitale Transformation im Betrieb gestalten?
Do. 17.12.2026 18:00
Fürth

Digitale Technologien bieten Unternehmen viele Chancen, bringen aber auch Herausforderungen mit sich. Denn Digitalisierung bedeutet meist mehr als nur die Einführung neuer technischer Lösungen. Häufig verändert sie die Art, wie gearbeitet wird, wie Abläufe organisiert sind und wie Menschen im Betrieb zusammenarbeiten. Damit verändern sich auch Formen der Zusammenarbeit und Verantwortlichkeiten im Betrieb. Gerade in solchen Umbruchsphasen spielen die Beschäftigten eine zentrale Rolle. Sie sind es, die neue Technologien anwenden, neue Arbeitsweisen erproben und Veränderungen im Alltag praktisch umsetzen. Die Erfahrungen aus der Praxis zeigen jedoch, dass Digitalisierung sehr unterschiedlich wahrgenommen wird. Sie kann die Arbeit erleichtern, neue Möglichkeiten schaffen und Prozesse verbessern. Gleichzeitig kann sie aber auch zusätzlichen Aufwand, höheren Zeitdruck oder neue Belastungen mit sich bringen. Wie sich digitale Technologien tatsächlich auswirken, hängt deshalb stark davon ab, wie sie im Unternehmen eingeführt und gestaltet werden. Digitale Transformation lässt sich nicht einfach von oben vorgeben. Sie gelingt nur, wenn die Beschäftigten aktiv einbezogen werden. Zwar entstehen heute oft neue Möglichkeiten zur Beteiligung, doch diese gehen nicht immer mit tatsächlichem Einfluss oder verbindlicher Mitbestimmung einher. Im Vortrag geben wir Einblicke in ein aktuelles Forschungsprojekt, in dem wir ein traditionsreiches Maschinenbauunternehmen auf seinem Weg durch die digitale Transformation begleiten. Gemeinsam mit Teilnehmenden möchten wir folgende Fragen diskutieren: - Was bedeutet digitale Transformation für Betriebe? - Welche neuen Formen der Zusammenarbeit entstehen? - Vor welchen Chancen und Herausforderungen stehen Unternehmen, Führungskräfte und Beschäftigte? - Wie kann digitale Transformation gemeinsam mit den Beschäftigten gestaltet werden? Der Vortrag lädt dazu ein, eigene Erfahrungen einzubringen, unterschiedliche Perspektiven auszutauschen und gemeinsam darüber nachzudenken, wie digitale Transformation in der Praxis erfolgreich, nachhaltig und mit Beteiligung der Beschäftigten gestaltet werden kann. --- PD Dr. Angela Graf verantwortet die Stabsstelle Forschung und ist Forschungskoordinatorin sowie Projektleiterin am bidt. Seit 2023 ist sie die Koordinatorin des Forschungsbereichs „Wirtschaft und Arbeit“ und leitet seit 2020 das bidt-Forschungsprojekt „Digitale Transformation von Engineering-Unternehmen – Eine Frage der Identität“. Zudem ist sie seit 2020 Privatdozentin an der TUM School of Social Sciences and Technology der TU München. Nach dem Studium der Soziologie, BWL und Rechtswissenschaften promovierte sie 2014 an der TU Darmstadt zum Thema „Die Wissenschaftselite Deutschlands“. Anschließend war sie als Post-Doc am Munich Center for Technology in Society (MCTS) und am Lehrstuhl für Wissenschaftssoziologie an der TU München. 2020 habilitierte sie sich in Soziologie mit dem Thema „Herrschaftsverhältnisse in Bewegung – Transformationsdynamiken im wissenschaftlichen Feld Deutschlands“. Zu ihren Arbeits- und Forschungsschwerpunkten zählen u.a. Transformationsprozesse, Digitalisierung, Organisationsforschung, technische Professionen, Macht- und Herrschaftsverhältnisse sowie Fragen sozialer Ungleichheit in Wirtschaft und Wissenschaft. Anna Kiemer ist wissenschaftliche Referentin in der Abteilung Forschung am bidt. Sie forscht aktuell im interdisziplinären Projekt „Digitale Transformation von Engineering-Unternehmen – eine Frage der Identität“. Nach einem Bachelor- und Masterstudium der Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München arbeitete sie bereits als wissenschaftliche Hilfskraft am bidt. Anschließend sammelte sie weitere Forschungserfahrungen in einem Projekt über Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen an der Universität Augsburg. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Gesundheits- und Professionssoziologie sowie in der Organisationsforschung.

Kursnummer 10018
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Gebühr: kostenlos
Die Baltischen Länder – ihre Geschichte und Eigenarten
Do. 14.01.2027 18:00
Fürth

Obwohl die drei Länder Estland, Lettland und Litauen immer gemeinsam genannt werden, sind sie sehr unterschiedlich, zum Beispiel in ihren Sprachen: Die Esten sprechen eine finno-ugrische Sprache, die Letten und Litauer zwei baltische (indogermanische) Sprachen oder in ihren Religionen: Die Esten und Letten sind protestantisch, die Litauer, die jahrhundertelang mit Polen verbunden waren, katholisch. Gemeinsam ist ihnen, dass sie lange unter fremden Herrschaften standen: Schweden, der Deutsche Orden und die später sogenannten Deutschbalten spielten eine große Rolle, wie auch Russland und die Sowjetunion, die ihre Identität auslöschen wollten. Ein Blick in die Geschichte, die nie völlig vergangen ist, sondern die Gegenwart prägt, kann helfen, diese Länder kennen zu lernen, ihre wirtschaftlich günstige Lage an der Ostsee in der Hanse, die langen Zeiten der fremden Herrschaften, vor allem auch der Deutschen, die späte Nationsbildung, die friedlichen Revolutionen 1990 und 1991, als Litauen sich als erstes Land von der Sowjetunion lossagte und in Estland die „singende Revolution“ stattfand und dann der Weg nach Europa, in die Europäischen Union und die Nato (2004) mit einer eindrucksvollen Entwicklung zu Demokratie und dynamischen Volkswirtschaften. Estland wurde das europäische Vorzeigeland in Sachen Digitalisierung. Bemerkenswert für die gegenwärtige Lage ist, dass die Bundesrepublik dauerhaft eine Panzerbrigade in Litauen stationiert, das an Kaliningrad und Belarus grenzt und die Gefährdung Europas in der seit 2022 veränderten Weltpolitik besonders deutlich macht. Die Historikerin Barbara Ohm beschäftigt sich mit Themen der neueren Geschichte sowie mit der Fürther Stadtgeschichte.

Kursnummer 10071
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Gebühr: 19,10
Afrika erfindet sich neu
Mi. 20.01.2027 19:00
Fürth

Lange war Afrika der vergessene Kontinent. Bilder von Armut und Konflikten dominierten die Nachrichten. Doch die Lage hat sich geändert. In etlichen afrikanischen Staaten gibt es hohe Wachstumsraten, viel Innovationskraft, es wird gebaut, es wächst eine neue Mittelschicht heran. Zudem hat ein intensiver Wettlauf um die immensen Ressourcen des Kontinents eingesetzt. China, Russland, Indien und die Europäer, sie alle wollen ihren Einfluss stärken. Erstmals jedoch können die afrikanischen Staaten sich die Partner selbst aussuchen, und die Europäer sind nicht automatisch bevorzugt. Und was passiert, falls das 21. Jahrhundert keine afrikanische Erfolgsgeschichte wird? Georg Escher, langjähriger Außenpolitik-Redakteur bei den Nürnberger Nachrichten, ist als Journalist, Referent und Moderator tätig (Schwerpunkt: Außen- und Sicherheitspolitik).

Kursnummer 10019
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Gebühr: 3,00
Macht – Wer regiert wirklich? Lobbyismus, Einfluss und die Grenzen der Demokratie
Mi. 27.01.2027 19:00
Fürth

Demokratien leben vom Prinzip politischer Gleichheit – jede Stimme zählt. Doch wie gleich verteilt ist politischer Einfluss tatsächlich? Neben gewählten Vertreterinnen und Vertretern wirken zahlreiche Interessengruppen auf politische Entscheidungen ein: Unternehmen, Verbände, NGOs und Netzwerke versuchen, ihre Anliegen in Gesetzgebungsprozesse einzubringen. Der Vortrag nimmt Lobbyismus als festen Bestandteil moderner Demokratien in den Blick – und fragt zugleich nach seinen Grenzen. Wo verläuft die Linie zwischen legitimer Interessenvertretung und problematischem Einfluss? Welche Rolle spielen Transparenz, Zugang und Ressourcen? Und wer bleibt möglicherweise außen vor? Anhand konkreter Beispiele wird sichtbar, wie politische Entscheidungen entstehen – und wie Macht auch jenseits von Wahlen ausgeübt wird. Simon Moritz ist Diplom-Politologe und selbstständiger Dozent in der politischen Erwachsenenbildung.

Kursnummer 10021
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Gebühr: 3,00
Macht – Kampf um Köpfe – Medien, Meinung und die Macht der Information
Mo. 01.02.2027 19:00
Fürth

In modernen Gesellschaften wird Macht nicht nur durch Gesetze oder wirtschaftliche Stärke ausgeübt – sondern auch durch die Kontrolle von Informationen und Deutungen. Medien prägen, worüber wir sprechen, wie wir Ereignisse einordnen und was wir für wahr halten. Gleichzeitig eröffnen soziale Netzwerke neue Räume der Kommunikation – aber auch der Manipulation. Der Vortrag untersucht die Rolle von Medien und Information im politischen Machtgefüge. Wie entsteht öffentliche Meinung? Welche Akteure beeinflussen sie? Und wie verändern digitale Plattformen die Spielregeln von Öffentlichkeit? Themen wie Desinformation, „Fake News“ und gezielte Einflussnahme rücken dabei ebenso in den Fokus wie die Frage nach Verantwortung und Medienkompetenz. So wird deutlich: Der Kampf um politische Macht ist immer auch ein Kampf um Aufmerksamkeit, Deutung und Vertrauen. Simon Moritz ist Diplom-Politologe und selbstständiger Dozent in der politischen Erwachsenenbildung.

Kursnummer 10023
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Gebühr: 3,00
Wem gehört das Land? Landgrabbing in Afrika und seine Folgen
Mo. 15.02.2027 19:00
Fürth

Fruchtbares Land ist in vielen Regionen Afrikas zur begehrten Ressource geworden – nicht nur für die lokale Bevölkerung, sondern auch für internationale Investoren. Unter dem Schlagwort Landgrabbing werden Millionen Hektar Land verkauft oder langfristig verpachtet – oft ohne Zustimmung der Menschen, die seit Generationen dort leben. Dieser Vortrag beleuchtet die Hintergründe dieser Entwicklung: Wer profitiert von den Landkäufen? Welche politischen und wirtschaftlichen Interessen stehen dahinter? Und welche Folgen hat Landgrabbing für Ernährungssicherheit, Umwelt und soziale Gerechtigkeit? Anhand konkreter Beispiele wird deutlich, wie sich globale Machtverhältnisse im lokalen Alltag widerspiegeln – und welche Wege es gibt, Landrechte zu schützen und nachhaltige Alternativen zu fördern. Simon Moritz ist Diplom-Politologe und selbstständiger Dozent in der politischen Erwachsenenbildung.

Kursnummer 10025
Kursdetails ansehen
Gebühr: 3,00
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27.08.26 15:38:58