Das Automobil hat sich im 20. Jahrhundert einen festen Platz in unserer Gesellschaft erobert. Von den ersten Anfängen an, als Spielzeug der Reichen und Schönen hat es zur Mobilisierung der Massen beigetragen und ist aus der modernen Gesellschaft heute nicht mehr wegzudenken. Das Auto ist aber mehr als ein technisches Objekt, das der Fortbewegung dient. Es spiegelt einerseits technischen Fortschritt, geniale Ingenieursleistung, Ästhetik, Kunst, Geschmack und viele weitere Facetten unseres Lebens wieder. Mit dem Auto präsentieren wir uns in der Öffentlichkeit und zeigen mehr als mit vielen anderen Dingen unseren Stellenwert in der Gesellschaft. Das treibt Technik und Design weiter, ein Identifikationsobjekt, das nicht zuletzt zum Lieblingsobjekt der Massen wurde. Eine Zeitreise durch die bewegte Geschichte eines Technischen Objektes das, zumindest im Moment, aus unserem Leben nicht wegzudenken ist.
An zwei Vortragsabenden werden die Grundlagen der Speziellen und Allgemeinen Relativitätstheorie verständlich erläutert. Ausgehend von der konstanten Lichtgeschwindigkeit zeigt Einstein, warum Raum und Zeit untrennbar verbunden sind und weshalb bewegte Uhren langsamer gehen oder Maßstäbe schrumpfen können. Auch der Einfluss großer Massen auf Raum und Zeit wird erklärt. Neben den oben beschriebenen physikalischen Phänomenen, beleuchtet der Vortrag spannende Nachweismethoden für die Allgemeine Relativitätstheorie aus der Astronomie. Voraussetzung für die Kursteilnahme: Neugierde und grundlegende Physikkenntnisse.
Die Astronomie gehört zu den schönsten Wissenschaften überhaupt, weil wir mit ihr faszinierende und atemberaubend ästhetische Aufnahmen gewinnen. Einen großen Anteil daran haben Weltraumteleskope wie Hubble oder neuerdings James Webb. Doch auch andere Instrumente und Methoden der Astrophysik liefern Bilder, die einen große Reiz ausüben. Dr. Andreas Müller entführt sein Publikum in die Magie der astronomischen Aufnahmen und tritt den Beweis an: Die Schönheit der Bilder wird noch tiefer empfunden, wenn man sie mit etwas mehr wissenschaftlichem Hintergrundwissen betrachtet. Dr. Andreas Müller ist Astrophysiker und Chefredakteur von „Sterne und Weltraum“.
