Fachbereichsbeschreibung.
Kurse nach Themen
Nach der Lebensmitte stehen viele Menschen vor Veränderungen: im Beruf, im familiären Umfeld oder mit Blick auf die eigene Gesundheit und Zukunft. Oft entsteht der Wunsch, innezuhalten, Bilanz zu ziehen und sich neu auszurichten. In diesem interaktiven Workshop nutzen wir die 10 Phasen der Systemischen Held*innenreise nach Holger Lindemann als Orientierungshilfe. Das Modell bietet keine fertige Lösungsroute, sondern eine klare Struktur, um sich auf neue Lebenswege zu begeben. Durch praktische Übungen übertragen Sie die Impulse direkt auf Ihre Lebenssituation. So können Sie Übersicht gewinnen, Ressourcen stärken und Veränderungen aktiv mitgestalten – in Ihrem Tempo und Schritt für Schritt.
Ein Unfall, eine schwere Krankheit oder das Nachlassen der Kräfte im Alter - Situationen, in denen wir plötzlich nicht mehr in der Lage sind, selbst über medizinische Maßnahmen oder alltägliche Angelegenheiten zu entscheiden, können jeden treffen. Vielen ist nicht bewusst: Ehepartner, Kinder oder Eltern dürfen in solchen Fällen nicht automatisch für uns entscheiden - es sei denn, wir haben sie zuvor ausdrücklich bevollmächtigt. In dieser Veranstaltung erhalten Sie grundlegende Informationen zu Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsverfügung - mit dem Ziel, Ihre Selbstbestimmung rechtzeitig und wirksam zu sichern. Der Vortrag zeigt anhand alltagsnaher Beispiele auf, welche Entscheidungen Sie in diesen Dokumenten treffen können, welche Formulierungen sinnvoll sind und worauf bei Inhalt und Form zu achten ist. Zugleich erfahren Sie, wo die Grenzen solcher Verfügungen liegen und wie Sie sich vor Missbrauch schützen können. Dieses Angebot richtet sich an alle volljährigen Personen, die sich rechtzeitig mit ihrer persönlichen Vorsorge auseinandersetzen und Verantwortung für sich und ihre Angehörigen übernehmen möchten. Die Referentin ist Beraterin für Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung.
Nach ihrer Ausrottung in Bayern im 19. Jahrhundert sind die Biber durch Wiederansiedlungen zurückgekehrt und auch ins Fürther Stadtgebiet eingewandert. Bei dieser Führung erfahren wir mehr über die Lebensweise der Biber und erkennen Spuren dieser nachtaktiven Tiere.
Globale Technologieunternehmen gehören zu den mächtigsten Akteuren unserer Zeit. Sie kontrollieren Kommunikationsräume, beeinflussen wirtschaftliche Entwicklungen und prägen zunehmend auch politische Prozesse. Wenige Konzerne verfügen über enorme Mengen an Daten, Kapital und Einfluss – eine Konzentration von Macht, die Fragen nach demokratischer Kontrolle aufwirft. Der Vortrag beleuchtet die Rolle großer Tech-Unternehmen im 21. Jahrhundert und fragt: Wie verändern digitale Plattformen unsere Öffentlichkeit? Wer entscheidet darüber, was sichtbar ist – und was nicht? Und welche Folgen hat es, wenn private Unternehmen zentrale Infrastrukturen der Meinungsbildung kontrollieren? Im Spannungsfeld zwischen Innovation, wirtschaftlicher Macht und politischer Verantwortung wird deutlich: Die digitale Transformation ist längst auch eine Machtfrage. Simon Moritz ist Diplom-Politologe und selbstständiger Dozent in der politischen Erwachsenenbildung.
Unter den Kanzlern der Bundesrepublik Deutschland ragt Konrad Adenauer heraus. Er ist es, der nach NS-Diktatur, Zweitem Weltkrieg und Holocaust 1949 die erste Bundesregierung bilden kann und die von außen gestiftete Demokratie im Westen verankert. Damit legt er die Fundamente einer Erfolgsgeschichte, die den Westdeutschen auf Jahrzehnte hinaus Wohlstand und Frieden beschert. Aber Adenauer ist es auch, der die deutsche Teilung in Kauf nimmt und Millionen seiner Landsleute ein Beschweigen ihrer Vergangenheit ermöglicht. Der renommierte Zeithistoriker Prof. Dr. Norbert Frei nimmt den 150. Geburtstag des Gründungskanzlers zum Anlass für ein unbestechliches Portrait des Mannes, der die deutsche Geschichte nach 1945 geprägt hat wie niemand sonst. Prof. Dr. Norbert Frei lehrte Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Davor forschte er u.a. an dem Institut für Zeitgeschichte, an der Harvard University, in Princeton, in Jerusalem und am Wissenschaftskolleg zu Berlin.
Was passiert, wenn ein Mensch stirbt – und welche Fragen stellen sich dann ganz konkret? Ein erfahrener Fürther Bestatter gibt anhand von Beispielen aus seinem Berufsalltag Einblicke in Abschiedskultur, Bestattung und Vorsorge. Dabei werden – ganz nah an der Realität – typische Situationen, Entscheidungen und Unsicherheiten sichtbar: Was ist zu bedenken, was kann im Vorfeld geklärt werden, was entlastet Angehörige? Darüber hinaus wirft die Veranstaltung auch einen Blick auf moderne und nachhaltige Bestattungsformen – etwa den Pilzsarg oder die Reerdigung – und zeigt, wie sich die Bestattungskultur im Wandel der Zeit verändert. Die Veranstaltung lädt dazu ein, ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und sich dem Thema offen, lebensnah und ohne Berührungsängste zu nähern.
Unsere Regenwälder sind wahre Schatzkammern der Artenvielfalt, unverzichtbare Klimaschützer und Quellen wertvoller Ressourcen für Medizin, Ernährung und unseren Alltag. Gleichzeitig stehen sie unter immensem Druck durch Abholzung, Landwirtschaft und Klimawandel – eine Bedrohung, die uns alle betrifft. In diesem Workshop richten wir unseren Fokus auf eine zentrale Frage: Wie können meine alltäglichen Konsumentscheidungen aktiv zum Schutz dieser einzigartigen Ökosysteme beitragen? Welche nachhaltigen Alternativen gibt es, und wie lassen sich diese einfach in den Alltag integrieren? Wie wird der Regenwald darüber hinaus geschützt, politisch, durch innovative Projekte oder technologische Lösungen? Lass uns entdecken, wie wir mit Wissen, Verantwortung und kleinen Veränderungen eine große Wirkung erzielen können. Für den Regenwald. Für die Vielfalt. Für uns. Sarah Brockhaus ist zertifizierte Bildungsreferentin für Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Adventszeit – Zeit für Kerzen, Plätzchen und gemütliche Abende. Aber auch eine Zeit voller Müll, Plastik, Geschenkpapier und Kartons. Geht das auch anders? In diesem Vortrag stellen wir humorvoll Ideen vor, wie wir die Adventszeit mit weniger Stress und weniger Müll noch mehr genießen können und tauschen uns über eigene Erfahrungen aus, welche Ansätze bei Freunden und Familie gut ankommen. Referentin: Dr. Maiken Winter, Verbraucherzentrale Bayern e.V. Teilnahme unter: https://join.next.edudip.com/de/webinar/advent-ohne-mull-wie-man-die-adventszeit-noch-genusslicher-feiern-kann/2653278
Was passiert, wenn eine Gesellschaft aufhört, Männern Geschichten zu erzählen, in denen sie sich wiederfinden können? In diesem Vortrag analysiert Eva Ladipo, wie Popkultur, Politik und Medien ein Vakuum hinterlassen haben, das rechte Influencer, toxische Männerforen und autoritäre Rollenvorbilder wie Trump oder Musk füllen. Zwischen Kinoleinwand und Kommentarspalten, zwischen #MeToo und der AfD wird deutlich: Wer über Männlichkeit nicht spricht, überlässt das Feld denen, die sie am liebsten in Machtfantasien und Frauenhass konservieren möchten. Eva Ladipo studierte Politische Wissenschaften in Cambridge und promovierte über das russische Steuersystem. Die Journalistin arbeitete als Redakteurin, Ressortleiterin und Korrespondentin bei der FAZ, der Financial Times Deutschland, Vanity Fair, Financial Times und Die Welt. Sie hat in Russland, Kolumbien und in den USA gearbeitet, bevor sie in Großbritannien gelandet ist. Bei Reclam ist 2026 das Buch „Not am Mann“ erschienen.
Inhalt siehe Kurs 15002. Jeder Termin ist einzeln buchbar.
Sich mit dem Tod auseinander zu setzen fällt niemandem leicht. Trotzdem sollte man sich frühzeitig mit Fragen rund um das Testament beschäftigen. Welche Möglichkeiten eröffnen sich durch ein Testament? Welche Arten gibt es? Was passiert, wenn ich keines mache?
Was bedeutet es, als Mensch „nach dem Bilde Gottes“ (Gen 1,27) geschaffen zu sein? Und ist damit wirklich eindeutig „Mann und Frau“ gemeint? Bereits in der Antike wurde diese Frage unterschiedlich beantwortet: Manche Auslegungen sahen den Menschen als zweigeschlechtlich, andere dachten ihn als Einheit oder sogar als androgynes Wesen. Der Vortrag von Prof. Dr. Christian Lange vom Bayerischen Forschungszentrum für Interreligiöse Diskurse (BaFID) gibt einen verständlichen Einblick in diese frühgeschichtlichen Deutungen und zeigt, wie vielfältig das Nachdenken über Geschlecht schon damals war. So wird deutlich: Aktuelle Debatten über Geschlechterrollen und Identität haben eine lange Geschichte. Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion.
Facebook, Instagram, Whats App, Amazon, Ebay und Co., aber auch Onlinebanking, Versorgungsträger sowie Versicherungsportale – wer im Internet unterwegs ist, hinterlässt persönliche Daten, Zugänge und Passwörter. Was passiert mit Online-Konten und Online-Inhalten nach dem Tod? Eine Rechtsanwältin zeigt auf, wie man seinen digitalen Nachlass regeln kann und was zu beachten ist.
Menschenrechte gehören heute zu den zentralen Bezugspunkten der Außenpolitik liberaler Demokratien. Regierungen betonen regelmäßig ihren Anspruch, Freiheit, Würde und grundlegende Rechte weltweit zu schützen und zu fördern. Gleichzeitig stehen diese Ziele häufig im Spannungsfeld mit sicherheitspolitischen Interessen, wirtschaftlichen Beziehungen oder geopolitischen Herausforderungen. Der Vortrag beleuchtet dieses Spannungsverhältnis und bietet eine verständliche Einführung in die Rolle von Menschenrechten in der Außenpolitik liberaler Demokratien. Zu Beginn werden die grundlegenden Konzepte der Menschenrechte vorgestellt. Was sind Menschenrechte, wie haben sie sich historisch entwickelt und welche Bedeutung haben sie für die internationale Politik? Darauf aufbauend wird erläutert, warum Staaten Menschenrechte in ihre außenpolitischen Strategien integrieren. Naben normativen Überzeugungen spielen dabei auch politische und strategische Ziele eine Rolle, etwa die Förderung von Stabilität, die Prävention von Konflikten oder der Ausbau internationaler Kooperation. Anhand ausgewählter Beispiele wird verdeutlicht, auf welche Weise liberale Demokratien versuchen, Menschenrechte zu unterstützen – etwa durch diplomatische Initiativen, internationale Abkommen oder die Förderung zivilgesellschaftlicher Organisationen. Ein zentraler Schwerpunkt des Vortrags liegt aber auch auf den Spannungen zwischen Anspruch und politischer Praxis. Liberale Demokratien definieren einen Teil ihres Selbstverständnisses über die Unterstützung von Menschenrechten. Dennoch geraten auch sie immer wieder in Situationen, in denen eigenes Handeln im Widerspruch zu menschenrechtlichen Standards steht. Beispiele aus Bereichen wie militärische Einsätze, Terrorismusbekämpfung oder migrationspolitische Maßnahmen verdeutlichen, wie solche Zielkonflikte entstehen und welche politischen Abwägungen dabei eine Rolle spielen. Abschließend richtet sich der Blick auf Mechanismen der Kontrolle und Rechenschaft. Welche Rolle spielen internationale Gerichte, nationale Parlamente, Medien und zivilgesellschaftliche Organisationen bei der Überprüfung staatlichen Handelns? Und welche Möglichkeiten haben Bürgerinnen und Bürger, menschrechtliche Anliegen öffentlich zu thematisieren? Ziel des Vortrags ist es, ein solides Verständnis dafür zu vermitteln, wie Menschenrechte außenpolitisches Handeln prägen, welche Herausforderungen dabei entstehen und welche Bedeutung diese Fragen für demokratische Gesellschaften haben.
Ärger und Wut gelten oft als störende Gefühle, die wir möglichst unterdrücken sollten. Doch hinter ihnen verbergen sich wichtige Hinweise auf unsere Bedürfnisse, Grenzen und Werte. Wer den eigenen Ärger versteht, kann Konflikte klarer ansprechen, selbstbewusster handeln und Missverständnisse vermeiden. Auf Grundlage der Gewaltfreien Kommunikation lernen Sie, Wut und Ärger konstruktiv zu nutzen, statt von ihnen bestimmt zu werden. Der Workshop vermittelt alltagstaugliche Werkzeuge für einen bewussteren Umgang mit starken Gefühlen.
Balkonsolaranlagen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und sind einfach in der Handhabung. Die steckerfertigen Kleinstanlagen funktionieren nicht nur auf dem Dach. Auch auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten können sogar Mieter eigenen Solarstrom erzeugen und nutzen. In diesem Vortrag erfahren Sie, worauf Sie vor der Anschaffung und bei der Installation achten müssen. Referent: Rainer Moll, Energieberater für die Verbraucherzentrale Bayern e. V. und eza! Energie- und Umweltzentrum Allgäu Teilnahme unter: https://join.next.edudip.com/de/webinar/solarstrom-selbst-erzeugen-mit-pv-kleinstanlagen/2024367
Die staatliche Rente steht vor einem Finanzierungsproblem und auch die demografische Entwicklung ist eine große Herausforderung. Müssen wir mehr privat vorsorgen oder sollen die Rentenbeiträge am Finanzmarkt ausgespielt werden? Und kann die Digitalisierung dem Einzelnen dabei helfen, Altersvorsorge und Vermögensaufbau leichter zu gestalten? Wir betrachten, welche Lösungsansätze es geben kann und reflektieren, wie und ob sie sich umsetzen lassen. Prof. Dr. Martin Werding Professor für Sozialpolitik und öffentliche Finanzen (Ruhr-Universität Bochum), Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung („Wirtschaftsweisen“), Wissenschaftliches Mitglied der Rentenkommission des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Finance Goes Digital – Mein Geld in der digitalen Welt“ und wird finanziell vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) gefördert.
Migration prägt Franken seit Jahrhunderten. Ob Hugenotten, Heimatvertriebene oder heute Menschen aus Syrien und der Ukraine – sie alle haben das Leben, die Kultur und die Entwicklung unserer Städte und Gemeinden mitgestaltet. Die musikalische Lesung von Werner Schwanfelder (Text) und Siegfried Staab (Musik) erzählt von Aufbruch, Ankommen und Zugehörigkeit und lädt dazu ein, Zuwanderung aus historischer und persönlicher Perspektive zu betrachten. Texte und Musik verbinden sich zu einem berührenden Abend über Vielfalt, gesellschaftlichen Wandel und die Chancen eines offenen Miteinanders.
Was ist eigentlich künstlich an der künstlichen Intelligenz? Die Menschen, die die nötigen Rohstoffe aus den Minen schürfen, sind es nicht. Ebenso wenig die Klickarbeiter*innen, die die Programme „trainieren". Auch die Vorstände der Konzerne, die auf KI setzen, oder die Angestellten in den staatlichen Institutionen, die über die Verwendung der Innovationen entscheiden, sind aus Fleisch und Blut. Und doch wird die KI gerne als Wesen angesehen, das sich „der Menschheit" entziehe wie eine Figur aus einem Science-Fiction-Film - mit eigenem Plan und Willen.
Gemeinsame Mahlzeiten mit Kindern sollten ein Moment der Freude und Verbindung sein – dennoch kommt es in vielen Familien immer wieder zu Stresssituationen am Esstisch. Der Vortrag „Stressfrei essen am Familientisch“ bietet praxisnahe Tipps, wissenschaftliche Erkenntnisse und alltagsnahe Impulse rund um das entspannte Familienessen. Inhalte der Veranstaltung: Gründe für Stress beim Essen mit Kleinkindern und wie Eltern gelassen reagieren können. Bedeutung gemeinsamer Essenszeiten Gesunde Ernährung: Was ist altersgerecht, welche Portionsgrößen sind sinnvoll? Umgang mit Herausforderungen Entwicklungspsychologische Aspekte und Ernährungstipps Praktische Rituale und Routinen für entspannte Mahlzeiten. Selbstbestimmtheit fördern: Wie Kinder eigenständig essen lernen und dabei Spaß haben. Tipps für den Umgang mit schwierigen Esssituationen und „schlechten Essern“. Abschließender Erfahrungsaustausch mit Raum für Fragen
Digitale Technologien bieten Unternehmen viele Chancen, bringen aber auch Herausforderungen mit sich. Denn Digitalisierung bedeutet meist mehr als nur die Einführung neuer technischer Lösungen. Häufig verändert sie die Art, wie gearbeitet wird, wie Abläufe organisiert sind und wie Menschen im Betrieb zusammenarbeiten. Damit verändern sich auch Formen der Zusammenarbeit und Verantwortlichkeiten im Betrieb. Gerade in solchen Umbruchsphasen spielen die Beschäftigten eine zentrale Rolle. Sie sind es, die neue Technologien anwenden, neue Arbeitsweisen erproben und Veränderungen im Alltag praktisch umsetzen. Die Erfahrungen aus der Praxis zeigen jedoch, dass Digitalisierung sehr unterschiedlich wahrgenommen wird. Sie kann die Arbeit erleichtern, neue Möglichkeiten schaffen und Prozesse verbessern. Gleichzeitig kann sie aber auch zusätzlichen Aufwand, höheren Zeitdruck oder neue Belastungen mit sich bringen. Wie sich digitale Technologien tatsächlich auswirken, hängt deshalb stark davon ab, wie sie im Unternehmen eingeführt und gestaltet werden. Digitale Transformation lässt sich nicht einfach von oben vorgeben. Sie gelingt nur, wenn die Beschäftigten aktiv einbezogen werden. Zwar entstehen heute oft neue Möglichkeiten zur Beteiligung, doch diese gehen nicht immer mit tatsächlichem Einfluss oder verbindlicher Mitbestimmung einher. Im Vortrag geben wir Einblicke in ein aktuelles Forschungsprojekt, in dem wir ein traditionsreiches Maschinenbauunternehmen auf seinem Weg durch die digitale Transformation begleiten. Gemeinsam mit Teilnehmenden möchten wir folgende Fragen diskutieren: - Was bedeutet digitale Transformation für Betriebe? - Welche neuen Formen der Zusammenarbeit entstehen? - Vor welchen Chancen und Herausforderungen stehen Unternehmen, Führungskräfte und Beschäftigte? - Wie kann digitale Transformation gemeinsam mit den Beschäftigten gestaltet werden? Der Vortrag lädt dazu ein, eigene Erfahrungen einzubringen, unterschiedliche Perspektiven auszutauschen und gemeinsam darüber nachzudenken, wie digitale Transformation in der Praxis erfolgreich, nachhaltig und mit Beteiligung der Beschäftigten gestaltet werden kann. --- PD Dr. Angela Graf verantwortet die Stabsstelle Forschung und ist Forschungskoordinatorin sowie Projektleiterin am bidt. Seit 2023 ist sie die Koordinatorin des Forschungsbereichs „Wirtschaft und Arbeit“ und leitet seit 2020 das bidt-Forschungsprojekt „Digitale Transformation von Engineering-Unternehmen – Eine Frage der Identität“. Zudem ist sie seit 2020 Privatdozentin an der TUM School of Social Sciences and Technology der TU München. Nach dem Studium der Soziologie, BWL und Rechtswissenschaften promovierte sie 2014 an der TU Darmstadt zum Thema „Die Wissenschaftselite Deutschlands“. Anschließend war sie als Post-Doc am Munich Center for Technology in Society (MCTS) und am Lehrstuhl für Wissenschaftssoziologie an der TU München. 2020 habilitierte sie sich in Soziologie mit dem Thema „Herrschaftsverhältnisse in Bewegung – Transformationsdynamiken im wissenschaftlichen Feld Deutschlands“. Zu ihren Arbeits- und Forschungsschwerpunkten zählen u.a. Transformationsprozesse, Digitalisierung, Organisationsforschung, technische Professionen, Macht- und Herrschaftsverhältnisse sowie Fragen sozialer Ungleichheit in Wirtschaft und Wissenschaft. Anna Kiemer ist wissenschaftliche Referentin in der Abteilung Forschung am bidt. Sie forscht aktuell im interdisziplinären Projekt „Digitale Transformation von Engineering-Unternehmen – eine Frage der Identität“. Nach einem Bachelor- und Masterstudium der Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München arbeitete sie bereits als wissenschaftliche Hilfskraft am bidt. Anschließend sammelte sie weitere Forschungserfahrungen in einem Projekt über Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen an der Universität Augsburg. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Gesundheits- und Professionssoziologie sowie in der Organisationsforschung.
An zwei Vortragsabenden werden die Grundlagen der Speziellen und Allgemeinen Relativitätstheorie verständlich erläutert. Ausgehend von der konstanten Lichtgeschwindigkeit zeigt Einstein, warum Raum und Zeit untrennbar verbunden sind und weshalb bewegte Uhren langsamer gehen oder Maßstäbe schrumpfen können. Auch der Einfluss großer Massen auf Raum und Zeit wird erklärt. Neben den oben beschriebenen physikalischen Phänomenen, beleuchtet der Vortrag spannende Nachweismethoden für die Allgemeine Relativitätstheorie aus der Astronomie. Voraussetzung für die Kursteilnahme: Neugierde und grundlegende Physikkenntnisse.
“Altersarmut ist weiblich!”, “Eine zusätzliche private Vorsorge ist unerlässlich!” Diese Aussagen sind den meisten Frauen bekannt, aber häufig fehlt es am nötigen Wissen oder die gefühlten Barrieren sind zu groß, um die eigenen finanziellen Fragestellungen anzugehen. Hinzu kommen mehr oder minder seriöse Angebote, die Hilfe versprechen - aber welche sind wirklich vertrauenswürdig? Welche geschlechtsspezifischen finanziellen Herausforderungen es für Frauen gibt, wie Sie diesen begegnen können und wie Sie seriöse Angebote identifizieren, soll Inhalt dieses Vortrags sein. Hierbei spielt es keine Rolle, ob Sie schon erste Erfahrungen gemacht haben oder ob der Finanz-Dschungel noch völliges Neuland für Sie ist. Dr. Sabrina Volk Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität Berlin Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Finance Goes Digital – Mein Geld in der digitalen Welt“ und wird finanziell vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) gefördert.
Die Astronomie gehört zu den schönsten Wissenschaften überhaupt, weil wir mit ihr faszinierende und atemberaubend ästhetische Aufnahmen gewinnen. Einen großen Anteil daran haben Weltraumteleskope wie Hubble oder neuerdings James Webb. Doch auch andere Instrumente und Methoden der Astrophysik liefern Bilder, die einen große Reiz ausüben. Dr. Andreas Müller entführt sein Publikum in die Magie der astronomischen Aufnahmen und tritt den Beweis an: Die Schönheit der Bilder wird noch tiefer empfunden, wenn man sie mit etwas mehr wissenschaftlichem Hintergrundwissen betrachtet. Dr. Andreas Müller ist Astrophysiker und Chefredakteur von „Sterne und Weltraum“.
Vor gut 40 Jahren, am 26. April 1986, ereignete sich der folgenschwerste Unfall in der Geschichte der friedlichen Nutzung von Kernenergie nahe der Ortschaft Tschernobyl. Der Fürther Fotograf Claus W. Vogl, selbst geprägt durch die damaligen Ereignisse auch in seiner Heimatstadt Fürth, wagte im Jahr 2011 und 2013 die ungewöhnliche Reise in die Sperrzone von Tschernobyl in der heutigen Ukraine. Die Arbeiten von Claus W. Vogl führen an einen Ort, der wie kaum ein anderer für Zerstörung, Erinnerung und das Nachwirken menschlichen Handelns steht. In seinen Fotografien zeigt sich nicht nur die sichtbare Spur der Katastrophe, sondern auch eine verstörende Stille, in der Zeit, Natur und Geschichte auf besondere Weise miteinander in Dialog treten. Seine Bilder dokumentieren einen verlassenen Raum und eröffnen auch einen Blick auf Vergänglichkeit, Verletzlichkeit und die Frage, was bleibt. Sie laden dazu ein, innezuhalten, genau hinzusehen und sich einem Ort zu nähern, der bis heute zwischen Mahnmal und Mythos steht. Die Motive lassen Betrachtungsweisen zwischen Faszination, Angst und auch künstlerischer Schönheit zu.
Obwohl die drei Länder Estland, Lettland und Litauen immer gemeinsam genannt werden, sind sie sehr unterschiedlich, zum Beispiel in ihren Sprachen: Die Esten sprechen eine finno-ugrische Sprache, die Letten und Litauer zwei baltische (indogermanische) Sprachen oder in ihren Religionen: Die Esten und Letten sind protestantisch, die Litauer, die jahrhundertelang mit Polen verbunden waren, katholisch. Gemeinsam ist ihnen, dass sie lange unter fremden Herrschaften standen: Schweden, der Deutsche Orden und die später sogenannten Deutschbalten spielten eine große Rolle, wie auch Russland und die Sowjetunion, die ihre Identität auslöschen wollten. Ein Blick in die Geschichte, die nie völlig vergangen ist, sondern die Gegenwart prägt, kann helfen, diese Länder kennen zu lernen, ihre wirtschaftlich günstige Lage an der Ostsee in der Hanse, die langen Zeiten der fremden Herrschaften, vor allem auch der Deutschen, die späte Nationsbildung, die friedlichen Revolutionen 1990 und 1991, als Litauen sich als erstes Land von der Sowjetunion lossagte und in Estland die „singende Revolution“ stattfand und dann der Weg nach Europa, in die Europäischen Union und die Nato (2004) mit einer eindrucksvollen Entwicklung zu Demokratie und dynamischen Volkswirtschaften. Estland wurde das europäische Vorzeigeland in Sachen Digitalisierung. Bemerkenswert für die gegenwärtige Lage ist, dass die Bundesrepublik dauerhaft eine Panzerbrigade in Litauen stationiert, das an Kaliningrad und Belarus grenzt und die Gefährdung Europas in der seit 2022 veränderten Weltpolitik besonders deutlich macht. Die Historikerin Barbara Ohm beschäftigt sich mit Themen der neueren Geschichte sowie mit der Fürther Stadtgeschichte.
Inhalt siehe Kurs 10083. Das Thema der Veranstaltung finden Sie spätestens 3 Wochen vor der Veranstaltung online auf der vhs-Website. Jeder Termin ist einzeln buchbar..
Der Vortrag soll helfen, unterschiedliche Bauarten bei Neubau oder Erweiterungsbau, wie z.B. Dachaufstockungen, mit Holz zu verstehen. Welche Vorteile bietet der Holzbau? Ist die Holzbauweise wirklich nachhaltig? Auf was ist bei Planung und Umsetzung zu achten? Lohnt es sich energetisch und finanziell auf den Holzbau zurückzugreifen? Diese Aspekte werden abgedeckt: Nachhaltigkeit von Holz als Baumaterial, Bauarten mit Holz (Holzblockbau, Holzrahmenbau, Holzmassivbau, Holztafelbau), Förderungen. Referentin: Dipl.-Ing. (FH) Architektin Gisela Kienzle, Energieberaterin für die Verbraucherzentrale Bayern e.V. Teilnahme unter: https://join.next.edudip.com/de/webinar/bauen-mit-holz-nachhaltiger-rohstoff-mit-vielen-moglichkeiten/1789722
Zum Jahresstart stellen wir uns oft große Fragen – und verlieren sie danach schnell im Alltagsstress. In diesem Workshop geht es um das, was dir wirklich wichtig ist: Was tut dir gut? Was darf mehr Raum bekommen? Und wie lässt sich das im normalen Alltag umsetzen? Ohne Standard-Vorsätze und Selbstoptimierungsdruck – dafür mit frischen Impulsen, Aha-Momenten und alltagstauglichen Strategien. Für mehr Fokus, Energie und Zufriedenheit in 2027. Die Referentin ist Trainerin und Coach für Positive Psychologie.
Lange war Afrika der vergessene Kontinent. Bilder von Armut und Konflikten dominierten die Nachrichten. Doch die Lage hat sich geändert. In etlichen afrikanischen Staaten gibt es hohe Wachstumsraten, viel Innovationskraft, es wird gebaut, es wächst eine neue Mittelschicht heran. Zudem hat ein intensiver Wettlauf um die immensen Ressourcen des Kontinents eingesetzt. China, Russland, Indien und die Europäer, sie alle wollen ihren Einfluss stärken. Erstmals jedoch können die afrikanischen Staaten sich die Partner selbst aussuchen, und die Europäer sind nicht automatisch bevorzugt. Und was passiert, falls das 21. Jahrhundert keine afrikanische Erfolgsgeschichte wird? Georg Escher, langjähriger Außenpolitik-Redakteur bei den Nürnberger Nachrichten, ist als Journalist, Referent und Moderator tätig (Schwerpunkt: Außen- und Sicherheitspolitik).
Verluste gehören zum Leben - früher oder später begegnet jeder Mensch ihnen. Dieser Verlust muss nicht immer ein Todesfall sein. Auch die Trennung von einem geliebten Menschen, der Verlust von Gesundheit, der Verlust des Arbeitsplatzes, eines vertrauten Lebenswerts oder eines Haustiers kann tiefe seelische Spuren hinterlassen. In diesem Vortrag widmet sich die Trauerbegleiterin Martina von der Weth dem Thema Trauer in all seinen Facetten: Was passiert, wenn wir trauern? Warum fühlt sich plötzlich alles so anders an? Und weshalb ist es so wichtig, der Trauer Raum zu geben? Trauer zählt zu den stärksten seelischen Schmerzen - sie kann uns erschüttern, unsere Lebensfreude mindern, uns hilflos machen. Gleichzeitig ist sie kein Zeichen von Schwäche, sondern eine gesunde und notwendige Reaktion auf das, was verloren gegangen ist. In verständlicher Weise erfahren Sie, wie sich Trauer auf Körper und Seele auswirkt, welche Funktionen sie erfüllt und wie ein bewusster, unterstützender Umgang mit ihr aussehen kann. Dabei wird auch beleuchtet, welche Rolle das soziale Umfeld spielt und wo sinnvolle Begleitung - jenseits von Therapie - ansetzen kann. Dieses Format bietet keine therapeutische Begleitung, sondern informiert und sensibilisiert - für ein Thema, das uns alle irgendwann betrifft. Auch wer andere trauernde Menschen besser verstehen möchte, ist herzlich eingeladen. Die Referentin ist Trauerbegleiterin (BVT).
Wir spielen Yoga, atmen bewusst, dehnen dabei unseren Körper und bringen Geist und Seele spielerisch in Einklang und lassen es uns dabei richtig gut gehen!
Sie wünschen sich einen friedvolleren Umgang in der Familie? Weg vom Schreien, dem Wiederholen der täglichen Ermahnungen, ohne dabei die eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu „begraben“? In diesem Kurs lernen Sie, wie Beziehungen zwischen den Familienmitgliedern und damit auch die Kooperationsbereitschaft untereinander gestärkt werden kann. Auf Basis der Gewaltfreien bzw. Wertschätzenden Kommunikation (GfK) nach Marshall B. Rosenberg wird Ihnen in diesem Kurs ein Ansatz vorgestellt, wie Sie im Umgang mit Kindern und Jugendlichen Ihre Bedürfnisse, Gefühle und Wünsche gewaltfrei und ohne Vorwürfe ausdrücken. Zudem wie Sie Empathie für die Kinder und Jugendlichen entwickeln können und zu spüren, worum es Ihnen ganz persönlich geht.
Demokratien leben vom Prinzip politischer Gleichheit – jede Stimme zählt. Doch wie gleich verteilt ist politischer Einfluss tatsächlich? Neben gewählten Vertreterinnen und Vertretern wirken zahlreiche Interessengruppen auf politische Entscheidungen ein: Unternehmen, Verbände, NGOs und Netzwerke versuchen, ihre Anliegen in Gesetzgebungsprozesse einzubringen. Der Vortrag nimmt Lobbyismus als festen Bestandteil moderner Demokratien in den Blick – und fragt zugleich nach seinen Grenzen. Wo verläuft die Linie zwischen legitimer Interessenvertretung und problematischem Einfluss? Welche Rolle spielen Transparenz, Zugang und Ressourcen? Und wer bleibt möglicherweise außen vor? Anhand konkreter Beispiele wird sichtbar, wie politische Entscheidungen entstehen – und wie Macht auch jenseits von Wahlen ausgeübt wird. Simon Moritz ist Diplom-Politologe und selbstständiger Dozent in der politischen Erwachsenenbildung.
Selbstbestimmung am Lebensende ist ein sensibles und zugleich wichtiges Thema. Seit einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts im Februar 2020 umfasst das allgemeine Persönlichkeitsrecht auch die Freiheit, über das eigene Lebensende zu entscheiden und hierfür Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der Vortrag informiert über die rechtlichen Grundlagen, Möglichkeiten und Grenzen des assistierten Suizids in Deutschland und gibt einen Überblick über aktuelle Entwicklungen. Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen und Austausch. Die Referentin ist ehrenamtliche Ansprechpartnerin der DGHS e.V.
Ab 2027 kommt das neue Altersvorsorgedepot – und ersetzt die bisherige Riester-Förderung. Doch was bedeutet das konkret für mich? Lohnt sich der Einstieg? Und worauf sollte ich achten, damit ich am Ende wirklich von der staatlichen Förderung profitiere? In diesem Vortrag erhalten Sie eine verständliche und unabhängige Einführung in das neue System. Sie erfahren, wer künftig gefördert wird (auch Selbständige), wie die Förderung funktioniert und welche Chancen und Risiken es gibt. Zudem bekommen Sie praktische Orientierung, worauf es bei der Auswahl eines passenden Produkts ankommt – und wie Sie typische Fehler vermeiden, die später teuer werden können. Der Kurs richtet sich an alle, die ihre Altersvorsorge selbstbestimmt und informiert angehen möchten – ohne Verkaufsdruck und mit klarem Blick auf die eigenen Bedürfnisse.
In modernen Gesellschaften wird Macht nicht nur durch Gesetze oder wirtschaftliche Stärke ausgeübt – sondern auch durch die Kontrolle von Informationen und Deutungen. Medien prägen, worüber wir sprechen, wie wir Ereignisse einordnen und was wir für wahr halten. Gleichzeitig eröffnen soziale Netzwerke neue Räume der Kommunikation – aber auch der Manipulation. Der Vortrag untersucht die Rolle von Medien und Information im politischen Machtgefüge. Wie entsteht öffentliche Meinung? Welche Akteure beeinflussen sie? Und wie verändern digitale Plattformen die Spielregeln von Öffentlichkeit? Themen wie Desinformation, „Fake News“ und gezielte Einflussnahme rücken dabei ebenso in den Fokus wie die Frage nach Verantwortung und Medienkompetenz. So wird deutlich: Der Kampf um politische Macht ist immer auch ein Kampf um Aufmerksamkeit, Deutung und Vertrauen. Simon Moritz ist Diplom-Politologe und selbstständiger Dozent in der politischen Erwachsenenbildung.
Erleben Sie einen lebendigen Bericht über eine intensive Reise in den Senegal ganz im Westen Afrikas und erfahren dabei auch von der 20-jährigen Partnerschaft der Bistümer Bamberg und Thiès im Senegal. Bilder, Geschichten und persönliche Begegnungen wecken Neugier auf den Senegal, dessen Kultur und Bevölkerung, den Umgang mit der kolonialen Vergangenheit, den Interreligiösen Dialog, Herausforderungen und wichtige soziale Projekte vor Ort. Kommen Sie ins Gespräch mit Menschen, die sich für die Vielfalt des großen Kontinents Afrika interessieren.
Franken gilt als artenreiches Wildbienenland – doch viele Arten sind bedroht. Der Vortrag gibt Einblicke in die Vielfalt der Wildbienen in Fürth und Umgebung, ihre Lebensräume und ihre Bedeutung für Ökosysteme und Ernährung. Welche Arten lassen sich vor Ort beobachten? Warum gehen Bestände zurück? Und wie können wir sie im eigenen Garten oder auf dem Balkon unterstützen? Themen sind u. a. geeignete Nahrungspflanzen sowie wirkungsvolle Nisthilfen. Im Anschluss ist Raum für Fragen und Austausch.
Balkon-Solaranlagen werden immer beliebter. Sie sind einfach zu nutzen. Mit ihnen kann man selbst Strom machen. Das geht nicht nur auf dem Dach, sondern auch auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten. Auch Mieterinnen und Mieter können so eigenen Strom erzeugen und nutzen und Stromkosten sparen. Aber wie funktioniert eine Balkon-Solaranlage? Was muss man vor dem Kauf wissen? Und wie schließt man sie richtig und sicher an? In diesem Vortrag bekommen Sie einfache Informationen zu Kauf, Aufbau und Nutzung von Balkon-PV-Anlagen. Referent: Thomas Bugert, Energieberater für die Verbraucherzentrale Bayern e.V. Teilnahme unter: https://join.next.edudip.com/de/webinar/einfach-erklart-alles-wichtige-rund-um-balkon-pv/2653275
