Talabardon, Marc Olivier
Ces soirées invitent à la (re)découverte guidée de quelques-uns des films d'hier et d'aujourd'hui, connus ou moins connus, témoignant de manière originale de l'histoire longue et mouvementée ainsi que de l'esprit et de la créativité spécifiques de l'art cinématographique français. Chaque film en version originale avec sous-titres est précédé d'une présentation et suivi d'une discussion.
Faisons feu de tout bois! Thèmes de société, vie culturelle, débats politiques et arts de toutes sortes - autant de domaines et sujets de discussion qui vous permettent de mettre en valeur votre niveau de langue et d'approfondir votre connaissance tant de l'actualité que de la civilisation françaises.
zzgl. € 3,- Materialgeld (im Kurs zu zahlen)
Die Muttersprache der Demokratie war und bleibt Griechisch: Die Athener erfanden vor etwa zweieinhalb Jahrtausenden die für die abendländische Moderne selbstverständlich und identitätsstiftend gewordene „Volksherrschaft“. So sehr sich unsere Praxis von der der Alten unterscheiden mag, stehen wir nach wie vor im Kreis der Grundfragen und -probleme, den die alten Geschichtsschreiber und Philosophen zu zeichnen wussten: Wer ist das Volk? Was ist Macht? Was heißt Politik überhaupt? Anhand zahlreicher Dokumente lädt dieser Kurs zu einer Entdeckung der bewegten, in mancher Hinsicht durchaus tragischen Geschichte, sowie der Akteure, Institutionen und Sitten dieser schon damals als zugleich sowohl unvergleichlich groß und einzigartig wie auch äußerst gewagt angesehenen Schöpfung ein. Dabei sollten nicht nur die bedeutenden Unterschiede zwischen der antiken und der modernen Auffassung und Praxis der Demokratie erhellt werden,– sondern auch die weiterhin bestehende Relevanz und Brisanz des altgriechischen Abenteuers für unser eigenes Menschenbild und Verständnis von Gesellschaft und Politik überhaupt. Dieser Kurs setzt keine Vorkenntnisse voraus, sondern nur die Lust und Neugier, der einzigartigen politischen Kultur des Abendlandes auf den Grund zu gehen. Der Dozent, Marc Olivier Talabardon, gebürtiger Pariser, Absolvent der Sorbonne, ist Philologe, Geisteswissenschaftler und Philosoph. Er arbeitet als selbstständiger Dozent, wissenschaftlicher Übersetzer und Projektentwickler. Er versteht sich als Grenzgänger – nicht nur im geografischen, sondern auch im kulturellen, sprachlichen und fachlichen Sinne.
