Genug von den schlechten Nachrichten, die die Medien tagtäglich überfluten? Dann sind Sie hier richtig! Wir wollen den Abend nutzen, um das tägliche Weltgeschehen mal beiseite zu lassen und auf die persönliche Ebene zu schauen: Was brauche ich wirklich im Leben? Was ist genug für mich? Was ist mir wirklich wichtig? Gemeinsam wollen wir politische Begriffe wie "Nachhaltigkeit" und "Suffizienz" mal von einer ganz anderen Seite anschauen. Was Sie am Ende des Abends mitnehmen? Genug, hoffentlich. Aber wie das aussieht, bleibt ganz Ihnen überlassen. Sarah Brockhaus ist zertifizierte Bildungsreferentin für Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Haben wir das 1,5-Grad-Ziel nun überschritten oder nicht? Sind die Hitzewellen im Sommer nun Teil der Klimakrise oder "ganz normal"? Welche Auswirkungen werden wir hier in Fürth zu spüren bekommen? Das alles wollen wir an diesem Kursabend klären. Gemeinsam wollen wir verstehen, was die verschiedenen Berechnungen und Daten rund um das Thema Klimawandel und Klimaschutz bedeuten und geläufige Maße wie CO2-Emissionen, ökologischer Fußabdruck und planetare Grenzen genauer unter die Lupe gehen. In einem praktischeren Teil soll es auch darum gehen, wie wir über die Klimakrise reden (können) in unserem eigenen Umfeld: In einer Zeit, wo zunehmend alle das Thema "satt" haben, wollen wir ehrlich, konstruktiv und einfühlsam damit umgehen und unseren Teil beitragen, dass es nicht aus den Köpfen der Menschen verschwindet. Sarah Brockhaus ist zertifizierte Bildungsreferentin für Bildung für nachhaltige Entwicklung.
In unserem Vortrag greifen wir alltägliche Beispiele des Konsums auf: Fakten, Hintergründe, ein wenig Konsum-Psychologie, aber auch Tipps für einen verantwortlichen Konsum – der sogar Spaß macht, Geld spart und das Leben oft einfacher und schöner machen kann. Referentin: Dr. Maiken Winter , Verbraucherzentrale Bayern e.V. Teilnahme unter: https://join.next.edudip.com/de/webinar/was-hat-mein-konsum-mit-der-klimakrise-zu-tun/2575305
Kleider machen Leute – aber auch viel Dreck und Ungerechtigkeit. Wie lässt sich Mode-Bewusstsein, Umweltschutz und Soziales vereinbaren? In diesem Vortrag geht es um Konsumpsychologie, fast Fashion, online-Handel, Greenwashing und Möglichkeiten, wie jeder sich gut und nachhaltig kleiden kann. Referentin: Dr. Maiken Winter, Verbraucherzentrale Bayern e.V. Teilnahme unter: https://join.next.edudip.com/de/webinar/stoff-zum-nachdenken-nachhaltigkeit-im-kleiderschrank/2575377
Seit über 50 Jahren setzt sich eine starke zivilgesellschaftliche Bewegung für globale Gerechtigkeit ein – mit inzwischen rund 1.000 Weltläden in Deutschland. Was als Jugendprotest gegen Welthunger begann, entwickelte sich zur Idee eines nachhaltigen, fairen Konsums: von „Jute statt Plastik“ über den ersten Bio-Kaffee bis hin zum Lieferkettengesetz. Der Grundkurs gibt einen fundierten Einblick in die Werte, Ziele und Akteure des Fairen Handels. Themen wie Gütesiegel, Partnerschaften auf Augenhöhe und nachhaltige Lieferketten werden anschaulich vermittelt – ergänzt durch Filmbeiträge, Materialien und eine offene Diskussion. Leitung: Andreas Schneider (Sprecher der Weltläden Nordbayern, Leitung Weltladen Fürth seit 1989)
Lust, mal außergewöhnliche Zutaten kennenzulernen? Schon mal was von Cupuaçu oder Açai gehört? Wir wollen diesen Abend den wilden und ungewöhnlichen Geschmäckern des Amazonas widmen. Und das beste: Mit dem kleinen Kochkurs trägt jede*r einzelne auch noch seinen Teil zum Schutz des Regenwaldes bei. Denn der wilde Kakao, die Paranüsse und anderen Zutaten, die wir verwenden, stammen aus Wildsammlung aus dem Amazonasregenwald. Ihre Ernte und Verarbeitung ermöglicht es Menschen in Brasilien, von und mit dem Wald zu leben und ein Einkommen zu erwirtschaften, ohne diesen abholzen zu müssen. Regenwaldschutz, der schmeckt, also! Gesunde Ernährung ist grundlegender Bestandteil von vhs-Kochkursen.
Lesen oder schauen Sie noch Nachrichten? Klimakrise, die gesellschaftlichen Konflikte und Zukunftssorgen können in diesen Zeiten leicht dafür sorgen, das man verzweifelt oder einfach versucht, wegzuschauen. Aber nichts tun ist auch keine Lösung, oder? In diesem Workshop wollen wir nach Möglichkeiten suchen, trotz der zahllosen Krisen in der Welt nicht zu verzweifeln, sondern gerade Hoffnung und Mut aus unserem Handeln zu schöpfen. Angelehnt an die Arbeit der Tiefenökologin Joanna Macy und des Psychologen Chris Johnstone erleben wir durch kurze Impulse, Austausch und einfache Übungen, wie aus Sorge Verbundenheit und aus Verbundenheit neues Engagement entstehen kann. Der Workshop lädt dazu ein, persönliche und kollektive Ressourcen zu entdecken – für eine Zukunft, die wir gemeinsam gestalten. Sarah Brockhaus ist zertifizierte Bildungsreferentin für Bildung für nachhaltige Entwicklung.
