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Von militärischen Helden und Alpha-Males
Männlichkeitsbilder im Wandel – von der Kunst des 19. Jahrhunderts bis zu Darstellungen auf TikTok

„Wann ist ein Mann ein Mann?“ – mit dieser ikonischen Frage nähert sich Herbert Grönemeyer in seinem Song „Männer“ augenzwinkernd dem vielschichtigen Thema Männlichkeit an.
Doch was macht einen „echten“ Mann eigentlich aus? Ist er schweigsamer Einzelgänger, soldatischer Held, beruflicher High-Performer oder Influencer? Fest steht: Bilder von Männlichkeit prägen seit Jahrhunderten Kunst, Kultur und Gesellschaft. Allerdings verbreiten sich diese Bilder über soziale Medien wie TikTok heute mit einer rasanten Dynamik – und vermitteln damit vor allem jungen Menschen neben Vorstellungen von Männlichkeit oftmals auch problematische Geschlechterrollenbilder, religiöse Einstellungen und politische Ideologien.

Der Vortrag widmet sich Männlichkeitsbildern in den sozialen Medien, ihren zugrunde liegenden Narrativen und ästhetischen Codes und fragt zugleich nach der Rolle von Algorithmen und der Anziehungskraft dieser Inszenierungen. Dabei zeigt sich, dass viele dieser Darstellungen keineswegs neu sind. Vielmehr knüpfen sie an historische Vorstellungen von Männlichkeit an, die sich im Zusammenspiel von Medien, gesellschaftlichen Veränderungen und politischen Diskursen kontinuierlich transformieren. Anhand ausgewählter Beispiele werden historische Entwicklungslinien mit aktuellen digitalen Phänomenen verknüpft. So entsteht ein differenzierter Blick auf Männlichkeitsbilder im Spannungsfeld von Tradition und digitaler Gegenwart.

Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion.

Von militärischen Helden und Alpha-Males
Männlichkeitsbilder im Wandel – von der Kunst des 19. Jahrhunderts bis zu Darstellungen auf TikTok

„Wann ist ein Mann ein Mann?“ – mit dieser ikonischen Frage nähert sich Herbert Grönemeyer in seinem Song „Männer“ augenzwinkernd dem vielschichtigen Thema Männlichkeit an.
Doch was macht einen „echten“ Mann eigentlich aus? Ist er schweigsamer Einzelgänger, soldatischer Held, beruflicher High-Performer oder Influencer? Fest steht: Bilder von Männlichkeit prägen seit Jahrhunderten Kunst, Kultur und Gesellschaft. Allerdings verbreiten sich diese Bilder über soziale Medien wie TikTok heute mit einer rasanten Dynamik – und vermitteln damit vor allem jungen Menschen neben Vorstellungen von Männlichkeit oftmals auch problematische Geschlechterrollenbilder, religiöse Einstellungen und politische Ideologien.

Der Vortrag widmet sich Männlichkeitsbildern in den sozialen Medien, ihren zugrunde liegenden Narrativen und ästhetischen Codes und fragt zugleich nach der Rolle von Algorithmen und der Anziehungskraft dieser Inszenierungen. Dabei zeigt sich, dass viele dieser Darstellungen keineswegs neu sind. Vielmehr knüpfen sie an historische Vorstellungen von Männlichkeit an, die sich im Zusammenspiel von Medien, gesellschaftlichen Veränderungen und politischen Diskursen kontinuierlich transformieren. Anhand ausgewählter Beispiele werden historische Entwicklungslinien mit aktuellen digitalen Phänomenen verknüpft. So entsteht ein differenzierter Blick auf Männlichkeitsbilder im Spannungsfeld von Tradition und digitaler Gegenwart.

Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion.
19.08.26 02:47:17