In diesem Kurs geht es um das Entdecken der vielfältigen Möglichkeiten des Theaterspiels und der Improvisation. Alle, die Interesse daran haben, sich auf der Bühne auszuprobieren, neue Charaktere zu erschaffen, Geschichten zu erfinden und sich spielerisch in unbekannte Situationen zu begeben, sind herzlich eingeladen. Wir arbeiten mit Übungen für Körper und Stimme und tauchen in die Welt der Fantasie ein, indem wir alltägliche und ungewöhnliche Szenarien auf kreative Weise gestalten. Gemeinsam erforschen wir verschiedene Spielstile, entwickeln kleine Szenen und lassen uns von der Gruppe inspirieren. Lachen, Ausprobieren und das Arbeiten an abwechslungsreichen Themen stehen dabei im Vordergrund. Der Kurs richtet sich an alle, die das Theaterspielen kennenlernen möchten – unabhängig von Vorkenntnissen. Ob Neueinsteiger*innen oder erfahrene Theaterbegeisterte aus den vergangenen Semestern, alle sind willkommen! Der Kurs findet immer wieder auch im Kulturforum Fürth statt.
Improtheater ist die Kunst, Szenen unmittelbar aus dem Moment heraus entstehen zu lassen. In diesem Workshop lernen Sie die Grundlagen des Improvisationstheaters kennen und schulen dabei ganz nebenbei Ihre Wahrnehmung, Körpersprache und Präsenz. Aus Impulsen der Gruppe entwickeln wir gemeinsam Ideen, entfalten Kreativität und stärken den Mut, einfach loszulegen. Was braucht es, um lebendige Figuren, spannende Handlungen und eine anschauliche Welt auf die Bühne zu bringen? Nach kurzen theoretischen Impulsen geht es direkt ins praktische Ausprobieren. Dabei stehen Spaß am gemeinsamen Spielen, Lachen und Entdecken immer im Mittelpunkt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, nur die Neugier, sich auf Neues einzulassen. 3–2–1 und los!
Cordelia Schuster hat einen kleinen Koffer voll Geschichten gepackt. Da können Märchen, Selbsterfundenes, bearbeitete Literaturvorlagen oder wahre Begebenheiten mit dabei sein. Die Theaterpädagogin erzählt frei und ohne Text vom Lieben und vom Leben, vom Hässlichen und Schönen, von Schüchternen und Draufgänger*innen, von großen und kleinen Gefühlen, vom anders sein, vom Alltag und vom Aufbruch in neue Welten. Vielleicht wird eine Geschichte vom verliebten Schwan, von starken Frauen, von Jungen, die ganz anders sind, vom Geisterschiff, von der Hexe mit den roten Röcken oder vom Tatoostudio erzählt. Ihr Köfferchen ist voller Erzählungen. Welche sie davon auspackt, entscheidet der Zufall und die Gunst des Augenblicks. Den Nachmittag begleitet Philip Tröger am Piano. Er erschafft Atmosphären, von zart bis bombastisch, verhalten, überraschend und mitreißend. Er lässt Landschaften vor unserem inneren Auge entstehen, untermalt die Geschichten oder kontrastiert. Seine musikalischen Zwischenspiele geben Zeit zum Träumen und Nachdenken.
Kunstskandal oder Meisterwerk? Für den ehemaligen Türsteher Dave ist das zunächst völlig egal. Job ist Job. Als frisch gebackener Museumswärter soll er ein Exponat bewachen, das hinter verschlossenen Türen lauert – Zutritt ab 18. Was ihn dort erwartet? Ein Jesus am Kreuz, kunstvoll zusammengesetzt aus unzähligen weiblichen Brustwarzen aus Pornomagazinen. Hornbys messerscharfer Blick entblößt mit trockenem Humor die Abgründe des Kunstbetriebs. Was ist Kunst? Wer bestimmt ihren Wert? Und wann werden die Betrachter*innen mit ihrer eigenen Wahrnehmung selbst zum unfreiwilligen Teil einer Installation? Ein faszinierender Monolog über Provokation, Wahrnehmung und die Frage, wer hier eigentlich wen zum Narren hält: ein cleveres Spiel mit Erwartungen!
Inhalt s. Kurs Nr. 262-56011
